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Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Biomedizinisches Forschungszentrum mit Forschungszentrum für Translationale Neurowissenschaften

Umbau Vorklinik für Biomedizinisches Forschungszentrum
Generalsanierungsmaßnahme ebnet den Weg für Spitzenforschung
Mainz, 28. März 2014. Mit 42 Mio. Euro fördern der Bund und das Land Rheinland-Pfalz die Generalsanierung des Gebäudes am Duesbergweg 6, in dem das neue Biomedizinische Forschungszentrum (BFZ) für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz entsteht. Im BFZ wird künftig einerseits die neurowissenschaftliche Grundlagenforschung des Forschungszentrums Translationale Neurowissenschaften (FTN) der JGU gebündelt sein. Andererseits wird dort der Großteil der vorklinischen Institute der Universitätsmedizin Mainz untergebracht.

Generalsanierung: 42 Mio. Euro von Bund und Land für zwei Bauabschnitte
Auf einer Fläche von rund 4.700 Quadratmetern finden sich nach Fertigstellung auf fünf Ebenen modernste Experimentallabore und Büros für die FTN-Forschergruppen. Die Labore der vorklinischen Institute verfügen über circa 4.200 Quadratmetern. Die Sanierung des Bestandsgebäudes erfolgt in zwei Etappen: Im ersten Bauabschnitt entstehen bis voraussichtlich Ende 2015 die Flächen für die Institute. Anschließend erfolgt die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts mit den FTN-Flächen bis voraussichtlich Ende 2017. Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz fördern das Bauprojekt, für das ein Gesamtvolumen von 42 Mio. Euro veranschlagt ist. Damit wird ein in den 70er Jahren errichtetes Gebäude auf den neuesten Stand gebracht und die biomedizinisch-neurowissenschaftliche Forschung der Universitätsmedizin auf dem Universitätscampus gebündelt.

Bündelung der biomedizinischen-neurowissenschaftlichen Forschung
Mit den modern ausgestatteten Forschungsflächen verbessern sich für das Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften die Voraussetzungen, um die molekularen und zellulären Wirkzusammenhänge zu erforschen, die das Gehirn in die Lage versetzen, einen balancierten Funktionszustand, die Netzwerkhomöostase, aufrechtzuerhalten. Von einem neuen Verständnis von Störungen der Netzwerkhomöostase versprechen sich die beteiligten Wissenschaftler auch neue Einsichten in Krankheitsprozesse im Gehirn und damit langfristig auch neue Therapieoptionen bei Erkrankungen des Gehirns beim Menschen.

„Die Aufnahme des Bauprojektes für die Translationalen Neurowissenschaften in die gemeinsame Förderung des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz unterstreicht einmal mehr das große Renommee der Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Denn nur Vorhaben von überregionaler Bedeutung und Forschungskonzepte mit hohem Innovationspotenzial werden gefördert. Die Baumaßnahme schafft unter den Forschenden zugleich jene räumliche Nähe, die gute Ideen noch besser macht. Ziel ist hierbei, Antworten auf grundlegende Fragen der Neurowissenschaften zu finden, Erkrankungen besser zu verstehen und Patientinnen und Patienten letztlich noch gezielter behandeln zu können. Die Bündelung der biomedizinisch-neurowissenschaftlichen Forschung an einem Standort birgt hierbei enorme Schlagkraft“, so Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. 

Attraktives Arbeitsumfeld, BFZ verstärkt Forschungsinfrastruktur in den Lebenswissenschaften
„Die translationale Medizin und insbesondere auch die translationalen Neurowissenschaften gehören zu den exzellenten Forschungsverbünden unserer Universität, die international Anerkennung finden und somit entscheidend zur Profilbildung der JGU beitragen. Durch die Generalsanierung erhalten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern außergewöhnlich attraktive Arbeitsmöglichkeiten, die der hohen Reputation dieses Forschungsfelds gerecht werden“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch. „Zudem verstärkt das Biomedizinische Forschungszentrum in unmittelbarer Nachbarschaft der naturwissenschaftlichen Institute der Universität bzw. des Instituts für Molekulare Biologie die Forschungsinfrastruktur der JGU an der Schnittstelle zwischen der Medizin und Naturwissenschaften und die damit verbundene strategische Neuausrichtung der Lebenswissenschaften.“

Gebäude fördert wissenschaftliche Profilbildung der Mainzer Universität
„Der Forschungsgebäudekomplex ist fraglos von zentraler Bedeutung für die wissenschaftliche Profilbildung der Universitätsmedizin Mainz. Entscheidend ist, dass die hier betriebene Grundlagenforschung das Potential hat, die Entwicklung neuer Therapien auf Gebieten mit dringendem medizinischem Bedarf voranzutreiben. Damit kann den Kranken in Zukunft besser geholfen werden”, sagt der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer.

„Dieser Forschungsbau schafft mit seiner Infrastruktur optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb im hochkompetitiven Forschungsfeld Neurowissenschaften“, ist der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, überzeugt und ergänzt: „An Ort und Stelle lassen sich Expertisen und Ressourcen dergestalt bündeln, dass die Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung spürbar verbessert wird.“

„Es ist in Mainz in kurzer Zeit gelungen, mit dem Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften ein Zentrum mit nationaler und internationaler Sichtbarkeit im Bereich der Neurowissenschaften zu etablieren. Für die Integration weiterer Professuren und Arbeitsgruppen und damit die stetige Weiterentwicklung der Forschungsaktivitäten ist der geplante Gebäudekomplex von essentieller Bedeutung. Gemeinsam mit den ausgezeichneten Strukturen in der klinischen Forschung, die durch den ebenso durch den Bund geförderten Bau des Neuroimaging Centers auf dem Unimedizincampus weiter verbessert werden, wird so eine weiterhin erfolgreiche Translation der Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung möglich", sagt der Sprecher des Forschungszentrums Translationale Neurowissenschaften, Univ.-Prof. Dr. Dr. Robert Nitsch.

Generalsanierung schafft topmodernste Bedingungen
Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB sagte: „Mit dem offiziellen Startschuss für diese Generalsanierungsmaßnahme eines in den 70er Jahren in System-Massivbauweise errichteten Gebäudes stellen wir unter Beweis, dass es möglich ist, diese Gebäude sowohl wirtschaftlich als auch energetisch an modernste Anforderungen anpassen zu können. Das 42-Millionen-Euro-Projekt ist nur ein Teil des umfangreichen Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsprogrammes von über einer Milliarde Euro auf dem Campus.

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

 

 

 

 

Staatssekretär Weinberg besucht Baustelle der US-Klinik in Weilerbach

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Beim Neubau des US-Militärkrankenhauses im westpfälzischen Weilerbach ist die Vergabe des Bauauftrags an einen Generalunternehmer für das zweite Quartal 2018 geplant. Der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg hat sich auf seiner Sommertour zu bedeutenden staatlichen Bauprojekten am 10. August direkt auf dem Baugelände über die Arbeit des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) informiert.

Weilerbach – Das künftig größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten soll die Militärkrankenhäuser in Landstuhl und auf der Airbase Ramstein ersetzen. Es dient der medizinischen Versorgung der US-Militärangehörigen und ihrer Familien in der Military Community Kaiserslautern, das sind rund 60.000 Personen, der Versorgung von rund 200.000 Soldatinnen und Soldaten im aktiven Dienst sowie der aus Einsätzen zurückkehrenden Soldatinnen und Soldaten. Der US-Kongress stellt für den Neubau 990 Mio. Dollar zur Verfügung.

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist dabei für den Bund tätig, über den die US-Streitkräfte das Bauprojekt realisieren lassen. Für die Durchführung dieser Großbaumaßnahme wurde vom Landesbetrieb LBB eigens eine Niederlassung Weilerbach – bisher mit Sitz in Landstuhl – gegründet. Diese ist für die Koordination und Steuerung der Projektbeteiligten zuständig. Hierzu zählen unter anderem  der Generalplaner sowie der Generalunternehmer, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 beauftragt wird. Die Fachaufsicht liegt beim Amt für Bundesbau des Landes Rheinland-Pfalz (ABB).

Auf dem großen Baugelände sind die Altlastensanierung und die Nivellierung des Baugrundes für die Gebäude inzwischen abgeschlossen. Insgesamt wurden dabei circa 150.000 Kubikmeter Oberboden abgetragen und rund 450.000 Kubikmeter Erde bewegt. Eine Betonfläche wurde errichtet, auf der Baustellenfahrzeuge betankt werden. An der L369 hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) im vergangenen Jahr mit dem Bau eines Verkehrskreisels an der Hauptzufahrt im Westen des Klinikums begonnen. Ende Juli 2017 startete der Bau des  Zugangskontrollpunkts zum Klinikum. Der Baubeginn für den eigentlichen Krankenhauskomplex mit Gesamtabmessungen von rund 600 auf 300 Meter ist für Herbst 2019 geplant.

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Bildunterschrift: Weilerbach Visualisierung Luftaufnahme US-Klinik, Urheber: HOK-HWP-Architekten

Zum Klinikum gehören das medizinische Zentrum zur ambulanten klinischen Versorgung mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, ein medizinisches Zentrum für Diagnose und Behandlung, ein Zentrum Bettenstation mit Normal- und Intensivstation, die Klinikverwaltung, Klinikkapelle, zwei Parkhäuser und ein Hubschraubernotlandeplatz.

Bei der Besichtigung vor Ort zeigte sich Staatssekretär Dr. Weinberg beeindruckt von den Dimensionen. „Der Neubau der US-Klinik in Weilerbach ist mit weitem Abstand das größte Projekt der rheinland-pfälzischen Bauverwaltung im Bereich des Bundesbaus. Es ist ein in seiner Dimension herausragendes Bauprojekt und stellt für den Landesbetrieb LBB eine besondere Herausforderung dar. Auch dank des seit Jahrzehnten ausgezeichneten Verhältnisses zwischen Rheinland-Pfalz und den amerikanischen Streitkräften kann dieses Projekt erfolgreich gemeistert werden“, so Dr. Weinberg.

Die LBB-Niederlassung Weilerbach, bisher in Landstuhl in zwei Gebäuden eingemietet, wird  schon kurzfristig ihre Arbeitsbedingungen verbessern, kündigten LBB-Geschäftsführer Holger Basten und Niederlassungsleiter Winfried Schuch an: „Für die Übergangszeit haben wir im Gebäude der ehemaligen Volks- und Raiffeisenbank in der Kaiserstraße die drei oberen Etagen angemietet.“ Dort gibt es genügend Büroflächen für den weiteren Personalaufbau der Niederlassung, entsprechend den wachsenden Aufgaben beim weiteren Fortschreiten des Projekts. Zudem bietet das VR-Gebäude  ausreichend große Konferenzräume, um größere Baubesprechungen im eigenen Haus abhalten zu können.

„Im Herbst ziehen wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort ein“, so Niederlassungsleiter Schuch. „Damit schaffen wir kürzere Wege und Synergien für die nächsten entscheidenden Schritte.“ Schuch bedankte sich bei der Stadt Landstuhl, die die LBB-Niederlassung von Anfang an unterstützt und ihr unter anderem Räumlichkeiten in der Stadthalle für größere Konferenzen zur Verfügung gestellt hat.

Gary Lopez, Programm-Manager für den Neubau der US-Klinik Weilerbach beim U.S. Corps of Engineers, betonte: „Unsere starke Partnerschaft zur deutschen Regierung schätzen wir in hohem Maße. Unsere enge Zusammenarbeit dient der Realisierung von Planung und Bau der US-Klinik sowie der Sicherstellung einer hervorragenden und zukünftige Jahrzehnte überdauernden medizinischen Versorgung für verwundete Soldaten, US-Militärangehörige und deren Familien."

 

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

 

 

Kontakt
Claudia Renner

Leiterin Unternehmenskommunikation

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB)

Zentrale

Rheinstraße 4E

55116 Mainz

 

Telefon: 06131 204 96-146

Fax: 06131 204 96-251

E-Mail: RennerClaudia.Zentrale@LBBnet.de

Internet: www.lbbnet.de

 

 

Ministerin Ahnen und Landesbetrieb LBB nehmen Elektro-Autos in Betrieb

Bildunterschrift: Finanzministerin Doris Ahnen nahm für den Landesbetrieb LBB symbolisch fünf zusätzliche E-Dienstwagen in Betrieb. LBB-Geschäftsführer Holger Basten (links) freut sich, dass künftig jede LBB-Niederlassung ein E-Mobil im Dienstwagenpool hat. Foto: LBB / Kristina Schäfer.
Nach einer erfolgreichen Testphase mit zwei Elektro-Fahrzeugen baut der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) den Einsatz von Dienstwagen mit Elektroantrieb in seinen Dienststellen aus. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen nahm fünf weitere E-Fahrzeuge für den LBB symbolisch in Betrieb. In den kommenden beiden Jahren will der LBB seine Erfahrungen mit den Kosten sowie der baulichen und technischen Infrastruktur der Landesliegenschaften für Elektromobilität vertiefen.

Mainz – Mit der Bereitstellung von je einem Elektro-Auto für sieben Niederlassungen des Lan-desbetriebs LBB können künftig fast 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf ein klimaneutrales  Fahrzeug im Dienstwagenpool zugreifen. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen sagte bei der symbolischen Inbetriebnahme von fünf Fahrzeugen des Typs BMW i3 auf dem Hof der Mainzer LBB-Niederlassung:  „Der LBB ist die erste Dienststelle der Landesverwaltung, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flächendeckend Zugriff auf ein E-Dienstfahrzeug haben.  Wir begrüßen und unterstützen die Initiative des LBB zur E-Mobilität auch vor dem Hintergrund der Regelungen im Landesklimaschutzgesetz und dem Ziel, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotten in der Landesverwaltung zu senken. Mit der Errichtung von Ladestationen und den Einsatz von E-Fahrzeugen im Alltagsbetrieb sammelt der LBB wichtige Erfahrungen, von denen künftig auch andere Landesdienststellen profitieren können.“

Zum Start des Pilotprojekts wurde im Herbst 2015 in den LBB-Niederlassungen Mainz und Landau jeweils ein Dieselfahrzeug durch ein Elektromobil vom Typ Nissan Leaf ersetzt. Die Ladestationen wurden jeweils am Stellplatz installiert. Wie erwartet, erwies sich die Reichweite einer vollen Akku-Ladung als bequem ausreichend für das Gros der Dienstfahrten, die sich in der Nah- bis Mitteldistanz bewegen.    

LBB-Geschäftsführer Holger Basten sagte: „Mit der Ausdehnung auch auf die übrigen Niederlassungen in Diez, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Koblenz und Trier wollen wir in den kommenden beiden Jahren unsere Kompetenz in Sachen E-Mobilität vertiefen. Da gehören bauliche und technische Aspekte genauso dazu wie Fragen des Vertragsmanagements und der Wirtschaftlichkeit.  Am Projektende soll ein Abschlussbericht die baufachlichen Grundlagen für einen möglichen weiteren Ausbau der Elektromobilität bündeln.“

Die Akzeptanz bei der LBB-Belegschaft ist gut. Eine sechsmonatige systematische Erhebung unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ergab positive Wertungen insbesondere für das typische zügige Anfahrverhalten des Elektromotors, für Fahrkomfort, Geräuscharmut und den geräumigeren Innenraum im Vergleich zu Kfz mit Verbrennungsmotor. Da der Abstellplatz gleichzeitig der Ladestandort ist, entfallen die Fahrten zur Tankstelle. Nach bisherigen Erfahrungen fallen pro Ladeplatz Investitionskosten von circa 5000 Euro an.  

In Landau wurden zudem Synergien mit selbst erzeugtem Solarstrom untersucht: Der Strom für die Ladestation kommt von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carports. Eine projektbezogene Studie des Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier ergab, dass durch das Elektrofahrzeug der Eigenverbrauch von Solarstrom gesteigert werden konnte. Der Eigenverbrauch ist heute ein zentrales Kriterium für die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen und wird vom Landesbetrieb LBB bei der Planung von Neubauten und Generalsanierungen regelmäßig geprüft.     

Darüber hinaus ergaben Berechnungen am Beispiel des LBB-Standorts Landau, dass beim Ersatz von einem der elf Dieselfahrzeuge durch ein Elektrofahrzeug der durchschnittliche CO2-Ausstoß des Fahrzeugpools von 104,8 Gramm je Kilometer (g/km) auf 95,7 g/km sinkt. Bei zwei elektrischen Ersatzfahrzeugen werden 86,6 g/km erreicht.    

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

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Claudia Renner

Leiterin Unternehmenskommunikation

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Publikationsdatum: 17.11.2017
© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz