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LBB-Energiebericht 2013: Die CO2-Emissionen für die Beheizung von LBB-Liegenschaften konnten von 2002 bis 2011 um rund ein Viertel gesenkt werden

Energieeffizientes Bauen mit dem Landesbetrieb LBB
Die CO2-Emissionen für Beheizung von LBB-Liegenschaften sanken von 2002 bis 2011 um 27 Prozent. Hintergrund sind energetische Sanierungen, energieeffiziente Neubauten sowie der Ausbau der regenerativen Energien. Bei verbessertem Energiemix sank der klimabereinigte Energieverbrauch für Beheizung und Warmwasserbereitung in den LBB-Liegenschaften (ohne Hochschulen) von rund 300 GWh im Jahr 2002 auf 232 GWh im Jahr 2011. Das entspricht einer Abnahme um 22 Prozent. Die Strombeschaffung hat der Landesbetrieb bereits sukzessive in den Jahren 2010 und 2011 auf Öko-Strom umgestellt.

Gründe für die deutlichen Verbesserungen der Energiebilanz liegen vor allem in den fortlaufenden Sanierungstätigkeiten, insbesondere Generalsanierungen, im Bestand. Ebenso wird über die LBB-Energie-Richtlinie ein besonders energieeffizienter Standard im Neubau sichergestellt, der die Verbräuche des Gesamtportfolios reduziert. Darüber hinaus wurde im Energieträgermix Wärme seit 2002 der Anteil von Biomasse (Holzpellets, Holzhackschnitzel) und Kraft-Wärme-Kopplung ständig ausgebaut.

Nimmt man den Stromverbrauch in die Betrachtung mit auf, betragen die eingesparten CO2-Emissionen im Betrachtungszeitraum immer noch rund 13 Prozent. Der Stromverbrauch war zwischen 2002 und 2010 stetig angestiegen, stabilisierte sich aber 2011 bei circa 83 GWh im Jahr. Die oben genannte Umstellung auf Ökostrom ist in die CO2-Betrachtung aus methodischen Gründen nicht mit eingeflossen. Würde man sie einbeziehen, hätte dies für die Jahre seit der Umstellung in der Gesamtbilanz eine sehr deutliche Senkung der CO2-Emissionen zur Folge. Der Wasserverbrauch sinkt in den LBB-Liegenschaften seit 2002 tendenziell.

Um bei den Energiekosten Einsparpotenziale zu erkennen und die Verbräuche für Strom, Wärme und Wasser zu reduzieren, hat der Landesbetrieb LBB bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends eine mehrstufige Energiestrategie für die durch das Land Rheinland-Pfalz genutzten Gebäude entwickelt und setzt diese seitdem konsequent um. LBB-Geschäftsführer Holger Basten überreichte den aktuellen Bericht dem LBB-Verwaltungsratsvorsitzenden Finanzstaatssekretär Professor Dr. Salvatore Barbaro sowie dem LBB-Verwaltungsratsmitglied Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese.

Salvatore Barbaro sagte mit Blick auf den aktuellen Energiebericht: „Es zahlt sich aus, dass der Landesbetrieb LBB über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehend baut. Derzeit werden die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung EnEV um 15 Prozent hinsichtlich der Anforderung Primärenergiebedarf und bis zu 50 Prozent bei den Anforderungen an die Gebäudehülle verbessert. Das ist nicht nur für die Umwelt gut. Es rechnet sich auch bei der so genannten „zweiten Miete“, den Nebenkosten. Damit sichert der LBB auch den langfristigen Werterhalt der Landesimmobilien.“

„Das gesteuerte nachhaltige Planen, Bauen und Betreiben öffentlicher Gebäude seit mehr als einem Jahrzehnt zeigt mir, dass der LBB auf diesem Gebiet bereits frühzeitig die Initiative ergriffen hat und die notwendigen Erfordernisse ganz praktisch umsetzt“, so Thomas Griese. Und weiter: „Dieser bewusste Umgang mit Ressourcen leistet vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.“  

LBB-Geschäftsführer Holger Basten sieht den LBB-Energiebericht als wichtiges Steuerungsinstrument. Das Zahlenmaterial helfe, in der Fläche die richtigen Schwerpunkte setzen zu können. Darüber hinaus sei es notwendig, den höheren baulichen Anforderungen gerecht zu werden: „Gebäude werden heute immer höher technisiert. Das macht es für uns notwendig, die entsprechende Fachkompetenz vorzuhalten und zu erweitern. Organisatorisch sind wir mit einem eigenen Energiemanagement gut aufgestellt, hinzu kommen interne Competence Center für verschiedene bauliche Themen. Um auf dem Feld der Nachhaltigkeit auch zukünftig dem aktuellen Wissensstand gemäß agieren zu können, haben wir in den Jahren 2012 und 2013 insgesamt 24 Ingenieurinnen und Ingenieure zu Koordinatoren für nachhaltiges Bauen ausgebildet.“  

Für die erstmalig in dem LBB-Energiebericht 2011 dargestellten Verbräuche der Hochschulliegenschaften, die sich seit 2007 im wirtschaftlichen Eigentum des Landesbetriebs LBB befinden, lassen sich aufgrund des kurzen Darstellungszeitraums noch keine belastbaren Tendenzen ableiten. Gleichwohl sind auch diese in dem Energiebericht erfasst. Im Rahmen eines Energiecontrolling-Projekts wurde die Zählerstruktur deutlich verbessert. Dies mit dem Ziel, zukünftig die energetischen Schwachstellen in den Hochschulgebäuden genauer analysieren zu können und mit geeigneten Maßnahmen den Energieverbrauch zu senken.

© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz

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