Experten für Immobilien- und Baumanagement in RLP
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Fit for duty

Die Galerie ist als umlaufende Laufbahn ausgebildet
Projekt Fitness Center auf der Air Base Spangdahlem
"Fit for duty" - "fit für den Job" - unter diesem Slogan trainieren seit 13. Januar 2014 Air Force-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf Laufbändern, Steppern, Indoor-Bikes, an Crosstrainern, Gewichten und Kabelzügen. Fit sein ist Pflicht für die Militärs, dafür dürfen sie täglich 1 1/2 Stunden während der Arbeitszeit trainieren. Im neuen, rund 14,5 Mio. Euro teuren Fitness Center (reine Baukosten) werden ihnen alle Möglichkeiten des modernen Gerätetrainings und auch des freien Ganzkörper-Trainings in Gymnastik- und Yogakursen, auf der Laufstrecke, an der Kletterwand oder beim Racquet- oder Basketballspiel geboten. Freundliche, helle große Räume, die hochwertige Ausstattung, schallabsorbierende Oberflächen, viel helles Ahornholz, ein umfassender Service von der Gesundheits-, Ernährungs- und Trainingsaufbauberatung über die Showküche bis zum medizinischen Fitness-Check, Eltern-Kind-Zonen, Saunen und vieles mehr sorgen für die entsprechende Motivation und werfen ein positives Licht auf die Air Force als Arbeitgeber: Fitness und Gesundheit haben einen hohen Stellenwert.

Das große Zentrum des Gebäudes bildet ein (teilbares) Basketballspielfeld mit NBA-Regelmaßen. Es kann auch für Volleyball- oder Badminton umgerüstet werden, elektronische Anzeigetafeln und Audiosysteme ergänzen den Turnier-Standard. Flächenbündig in der Wand versteckt, sind vier ausfahrbare Tribünen an den Längsseiten des Spielfeldes. 800 Zuschauer haben dort Platz.

Im ersten Obergeschoss befindet sich mit Blick in die Halle, eine umlaufende Galerie, die als dreispurige Laufbahn ausgebildet ist.   

Nach einer Bauzeit von zwei Jahren, nach 99 Baubesprechungen (neben Team- und anderen Besprechungen auf den verschiedenen Hierarchiestufen mit den  Auftraggebern/Geldgebern) konnte der Landesbetrieb LBB die doch relativ anspruchsvolle Maßnahme termingerecht übergeben. Die Niederlassung Trier des Landesbetriebs LBB hatte neben den Bauherrenleistungen im Projekt noch die Fachbauleitung Elektro übernommen. Alle anderen Architekten- und Ingenieurleistungen sind eingekauft worden. Mit der Bauausführung war ein Generalunternehmer beauftragt. Projektmanager (PM) Jakob Schmitt aus der Niederlassung Trier lobt die Zusammenarbeit mit der ARGE Groß-Züblin: „Die Baustelle lief problemlos, wir konnten den Schriftwechsel auf das Nötigste beschränken“, so Schmitt.  In Richtung seines Teams und der Freischaffenden meint er: „Super. Lösungsorientiert. Die Zusammensetzung hat gestimmt.“  „Anders hätte man keine Chance“ – kommentiert ihn  Projektleiter Marcel Dusemond. Ihm oblag als „hauptamtlichem LBB-Projektleiter (PL)“ die Projektleitung, sprich die fachübergreifende Koordination sämtlicher Belange und Beteiligter, auch von Nutzerseite (u. a. BCE, USACE). Auch aus seiner Sicht ist das Projekt gut gelaufen. Sein Job war es Lösungen herbei zu führen – von einem PL sind gute (Selbst-)Organisation, Verhandlungsgeschick und ein guter Überblick gefordert. Für Dusemond war es ein interessantes Projekt. „Wann bekommt man je im Leben so eine Gelegenheit ein Fitness Center – eine Sache, die nicht von der Stange ist – zu bauen? Das ist das reizvolle an der Arbeit beim Landesbetrieb LBB.“ Was die Kontrolle der Kosten, Termine und Qualitäten anbetraf, wurde er fachlich vom LBB-Competence Center Projektsteuerung (Architekt Christoph Böttinger) unterstützt. Auch dieser findet nur lobende Worte für die Zusammenarbeit. Die Projektsteuerung liefert das organisatorische „Gerüst“ für die Projektabwicklung: Organigramme, Besprechungskreise, Termin- und Kostenkontrollpläne.

 

Daten & Fakten

Auftraggeber: USAFE Spangdahlem Air Base Germany (US-Airforce Europe)
Deutsche Auftraggebervertretung: Oberfinanzdirektion Koblenz/Abteilung Bundesbau Mainz (ABB)
Amerikanische Auftraggebervertretung: USATAE, CENAU-CT-H-CMR 410 – US Army Corps of Engineers, Europe District Wiesbaden

Projektmanagement: LBB-Niederlassung Trier, Jakob Schmitt (PM), Marcel Dusemond (PL), Christoph Böttinger (Projektsteuerung)

Planung und Bauleitung: Felgenträger und Franz, Darmstadt (Architektur)
Fachplanungen- und Fachbauleitungen: Donath, Neu-Isenburg /technische Gebäudeausrüstung); Boxleitner, Trier (Tiefbau); BI J. Schmidt (Elektrotechnik, Planung); Peter Scheit, Landesbetrieb LBB, Niederlassung Trier (Örtliche Bauüberwachung Elektrotechnik)

Bauausführung: ARGE Groß-Züblin als GU

Nutzfläche: 6.500 Quadratmeter

Gesamtbaukosten (einschließlich Baunebenkosten): aufgerundet 16.000.000,-Euro

Bauzeit: 08/2011 bis 11/2013

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Von links: Projektsteuerer Chriostoph Böttinger, Projektmanager Jakob Schmitt, Projektleiter Marcel Dusemond

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Überdachter Eingang zu neuen Fitness Center auf der Air Base Spangdahlem

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Nordfassade mit großformatiger Fensterfront zu den Geräte und Trainingsräumen. Das Gebäude ist circa 75 mal 75 Meter groß. Es hält den Energiestandard der EnEV 2009 ein

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Das Entree mit dem Air Force-LOGO und der eindrucksvollen neun Meter hohen Kletterwand

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Blick in die zentrale Basketball- und Sporthalle. Die Halle ist durch einen herabfahrbaren Vorhang in der Mitte teilbar

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Blick von der Galerie im 1. Obergeschoss in die Sporthalle. Die Galerie ist als umlaufende Laufbahn ausgebildet. Circa 6,4 Runden ergeben einen Kilometer

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Die Ausstattung in den Geräteräumen lässt nichts zu wünschen übrig

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Auf 510 Quadtrametern bietet sich für jeden Trainingsstand etwas Passendes

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Zwei Glaskabinen für Racquetball – die amerikanische Variante von Squash – stehen zur Verfügung. Die Glasscheiben sind aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG), Dicke 12 Millimeter hergestellt

 

Fotonachweis: Teamfoto: Sibylla Hege-Bettac, LBB-Zentrale; Architekturfotos: Dr. Jörg Heieck, Kaiserslautern

 

Staatssekretär Weinberg besucht Baustelle der US-Klinik in Weilerbach

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Beim Neubau des US-Militärkrankenhauses im westpfälzischen Weilerbach ist die Vergabe des Bauauftrags an einen Generalunternehmer für das zweite Quartal 2018 geplant. Der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg hat sich auf seiner Sommertour zu bedeutenden staatlichen Bauprojekten am 10. August direkt auf dem Baugelände über die Arbeit des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) informiert.

Weilerbach – Das künftig größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten soll die Militärkrankenhäuser in Landstuhl und auf der Airbase Ramstein ersetzen. Es dient der medizinischen Versorgung der US-Militärangehörigen und ihrer Familien in der Military Community Kaiserslautern, das sind rund 60.000 Personen, der Versorgung von rund 200.000 Soldatinnen und Soldaten im aktiven Dienst sowie der aus Einsätzen zurückkehrenden Soldatinnen und Soldaten. Der US-Kongress stellt für den Neubau 990 Mio. Dollar zur Verfügung.

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist dabei für den Bund tätig, über den die US-Streitkräfte das Bauprojekt realisieren lassen. Für die Durchführung dieser Großbaumaßnahme wurde vom Landesbetrieb LBB eigens eine Niederlassung Weilerbach – bisher mit Sitz in Landstuhl – gegründet. Diese ist für die Koordination und Steuerung der Projektbeteiligten zuständig. Hierzu zählen unter anderem  der Generalplaner sowie der Generalunternehmer, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 beauftragt wird. Die Fachaufsicht liegt beim Amt für Bundesbau des Landes Rheinland-Pfalz (ABB).

Auf dem großen Baugelände sind die Altlastensanierung und die Nivellierung des Baugrundes für die Gebäude inzwischen abgeschlossen. Insgesamt wurden dabei circa 150.000 Kubikmeter Oberboden abgetragen und rund 450.000 Kubikmeter Erde bewegt. Eine Betonfläche wurde errichtet, auf der Baustellenfahrzeuge betankt werden. An der L369 hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) im vergangenen Jahr mit dem Bau eines Verkehrskreisels an der Hauptzufahrt im Westen des Klinikums begonnen. Ende Juli 2017 startete der Bau des  Zugangskontrollpunkts zum Klinikum. Der Baubeginn für den eigentlichen Krankenhauskomplex mit Gesamtabmessungen von rund 600 auf 300 Meter ist für Herbst 2019 geplant.

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Bildunterschrift: Weilerbach Visualisierung Luftaufnahme US-Klinik, Urheber: HOK-HWP-Architekten

Zum Klinikum gehören das medizinische Zentrum zur ambulanten klinischen Versorgung mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, ein medizinisches Zentrum für Diagnose und Behandlung, ein Zentrum Bettenstation mit Normal- und Intensivstation, die Klinikverwaltung, Klinikkapelle, zwei Parkhäuser und ein Hubschraubernotlandeplatz.

Bei der Besichtigung vor Ort zeigte sich Staatssekretär Dr. Weinberg beeindruckt von den Dimensionen. „Der Neubau der US-Klinik in Weilerbach ist mit weitem Abstand das größte Projekt der rheinland-pfälzischen Bauverwaltung im Bereich des Bundesbaus. Es ist ein in seiner Dimension herausragendes Bauprojekt und stellt für den Landesbetrieb LBB eine besondere Herausforderung dar. Auch dank des seit Jahrzehnten ausgezeichneten Verhältnisses zwischen Rheinland-Pfalz und den amerikanischen Streitkräften kann dieses Projekt erfolgreich gemeistert werden“, so Dr. Weinberg.

Die LBB-Niederlassung Weilerbach, bisher in Landstuhl in zwei Gebäuden eingemietet, wird  schon kurzfristig ihre Arbeitsbedingungen verbessern, kündigten LBB-Geschäftsführer Holger Basten und Niederlassungsleiter Winfried Schuch an: „Für die Übergangszeit haben wir im Gebäude der ehemaligen Volks- und Raiffeisenbank in der Kaiserstraße die drei oberen Etagen angemietet.“ Dort gibt es genügend Büroflächen für den weiteren Personalaufbau der Niederlassung, entsprechend den wachsenden Aufgaben beim weiteren Fortschreiten des Projekts. Zudem bietet das VR-Gebäude  ausreichend große Konferenzräume, um größere Baubesprechungen im eigenen Haus abhalten zu können.

„Im Herbst ziehen wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort ein“, so Niederlassungsleiter Schuch. „Damit schaffen wir kürzere Wege und Synergien für die nächsten entscheidenden Schritte.“ Schuch bedankte sich bei der Stadt Landstuhl, die die LBB-Niederlassung von Anfang an unterstützt und ihr unter anderem Räumlichkeiten in der Stadthalle für größere Konferenzen zur Verfügung gestellt hat.

Gary Lopez, Programm-Manager für den Neubau der US-Klinik Weilerbach beim U.S. Corps of Engineers, betonte: „Unsere starke Partnerschaft zur deutschen Regierung schätzen wir in hohem Maße. Unsere enge Zusammenarbeit dient der Realisierung von Planung und Bau der US-Klinik sowie der Sicherstellung einer hervorragenden und zukünftige Jahrzehnte überdauernden medizinischen Versorgung für verwundete Soldaten, US-Militärangehörige und deren Familien."

 

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

 

 

Kontakt
Claudia Renner

Leiterin Unternehmenskommunikation

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB)

Zentrale

Rheinstraße 4E

55116 Mainz

 

Telefon: 06131 204 96-146

Fax: 06131 204 96-251

E-Mail: RennerClaudia.Zentrale@LBBnet.de

Internet: www.lbbnet.de

 

 

Ministerin Ahnen und Landesbetrieb LBB nehmen Elektro-Autos in Betrieb

Bildunterschrift: Finanzministerin Doris Ahnen nahm für den Landesbetrieb LBB symbolisch fünf zusätzliche E-Dienstwagen in Betrieb. LBB-Geschäftsführer Holger Basten (links) freut sich, dass künftig jede LBB-Niederlassung ein E-Mobil im Dienstwagenpool hat. Foto: LBB / Kristina Schäfer.
Nach einer erfolgreichen Testphase mit zwei Elektro-Fahrzeugen baut der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) den Einsatz von Dienstwagen mit Elektroantrieb in seinen Dienststellen aus. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen nahm fünf weitere E-Fahrzeuge für den LBB symbolisch in Betrieb. In den kommenden beiden Jahren will der LBB seine Erfahrungen mit den Kosten sowie der baulichen und technischen Infrastruktur der Landesliegenschaften für Elektromobilität vertiefen.

Mainz – Mit der Bereitstellung von je einem Elektro-Auto für sieben Niederlassungen des Lan-desbetriebs LBB können künftig fast 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf ein klimaneutrales  Fahrzeug im Dienstwagenpool zugreifen. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen sagte bei der symbolischen Inbetriebnahme von fünf Fahrzeugen des Typs BMW i3 auf dem Hof der Mainzer LBB-Niederlassung:  „Der LBB ist die erste Dienststelle der Landesverwaltung, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flächendeckend Zugriff auf ein E-Dienstfahrzeug haben.  Wir begrüßen und unterstützen die Initiative des LBB zur E-Mobilität auch vor dem Hintergrund der Regelungen im Landesklimaschutzgesetz und dem Ziel, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotten in der Landesverwaltung zu senken. Mit der Errichtung von Ladestationen und den Einsatz von E-Fahrzeugen im Alltagsbetrieb sammelt der LBB wichtige Erfahrungen, von denen künftig auch andere Landesdienststellen profitieren können.“

Zum Start des Pilotprojekts wurde im Herbst 2015 in den LBB-Niederlassungen Mainz und Landau jeweils ein Dieselfahrzeug durch ein Elektromobil vom Typ Nissan Leaf ersetzt. Die Ladestationen wurden jeweils am Stellplatz installiert. Wie erwartet, erwies sich die Reichweite einer vollen Akku-Ladung als bequem ausreichend für das Gros der Dienstfahrten, die sich in der Nah- bis Mitteldistanz bewegen.    

LBB-Geschäftsführer Holger Basten sagte: „Mit der Ausdehnung auch auf die übrigen Niederlassungen in Diez, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Koblenz und Trier wollen wir in den kommenden beiden Jahren unsere Kompetenz in Sachen E-Mobilität vertiefen. Da gehören bauliche und technische Aspekte genauso dazu wie Fragen des Vertragsmanagements und der Wirtschaftlichkeit.  Am Projektende soll ein Abschlussbericht die baufachlichen Grundlagen für einen möglichen weiteren Ausbau der Elektromobilität bündeln.“

Die Akzeptanz bei der LBB-Belegschaft ist gut. Eine sechsmonatige systematische Erhebung unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ergab positive Wertungen insbesondere für das typische zügige Anfahrverhalten des Elektromotors, für Fahrkomfort, Geräuscharmut und den geräumigeren Innenraum im Vergleich zu Kfz mit Verbrennungsmotor. Da der Abstellplatz gleichzeitig der Ladestandort ist, entfallen die Fahrten zur Tankstelle. Nach bisherigen Erfahrungen fallen pro Ladeplatz Investitionskosten von circa 5000 Euro an.  

In Landau wurden zudem Synergien mit selbst erzeugtem Solarstrom untersucht: Der Strom für die Ladestation kommt von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carports. Eine projektbezogene Studie des Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier ergab, dass durch das Elektrofahrzeug der Eigenverbrauch von Solarstrom gesteigert werden konnte. Der Eigenverbrauch ist heute ein zentrales Kriterium für die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen und wird vom Landesbetrieb LBB bei der Planung von Neubauten und Generalsanierungen regelmäßig geprüft.     

Darüber hinaus ergaben Berechnungen am Beispiel des LBB-Standorts Landau, dass beim Ersatz von einem der elf Dieselfahrzeuge durch ein Elektrofahrzeug der durchschnittliche CO2-Ausstoß des Fahrzeugpools von 104,8 Gramm je Kilometer (g/km) auf 95,7 g/km sinkt. Bei zwei elektrischen Ersatzfahrzeugen werden 86,6 g/km erreicht.    

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

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Claudia Renner

Leiterin Unternehmenskommunikation

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Publikationsdatum: 18.11.2017
© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz