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Neue Wohnheimplätze für 126 Studierende an der Hochschule der Polizei

Wilfried Hoffmann (rechts), Niederlassungsleiter Idar-Oberstein, überreicht den Schlüssel an den Direktor der Hochschule der Polizei, Friedel Durben. Foto: HdP
Den Studierenden an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz (HdP) stehen ab sofort 126 zusätzliche Wohnplätze in der Nähe des „Campus Hahn“ zur Verfügung. Die modernen Apartments befinden sich in drei Holzgebäuden, die ursprünglich als Erstaufnahme-Unterkunft für Flüchtlinge errichtet wurden.

Lautzenhausen -  Drei Tage vor Weihnachten war die symbolische Schlüsselübergabe direkt am „Gebäude 682“ auf dem Gebiet von Lautzenhausen. Der Direktor der Hochschule der Polizei, Friedel Durben, nahm den eigens aus glänzendem Metall angefertigten übergroßen Schlüssel für die neuen Studierendenheime aus den Händen von Wilfried Hoffmann entgegen, Leiter der Niederlassung Idar-Oberstein des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB). Unter der Regie des LBB wurden die Gebäude innerhalb von Wochen für rund 210.000 Euro umgerüstet.

„Die Zahl der Studierenden an der Hochschule der Polizei steigt stetig an“, sagte Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei, während der Schlüsselübergabe. „Als eine der bundesweit wenigen Campushochschulen ist es uns ein Anliegen, unseren Studierenden ein Wohnen, Leben und Arbeiten am Campus  zu ermöglichen.  Unsere Ressourcen am Campus sind mit fast 800 Zimmern ständig ausgebucht. Die nun bezogenen Häuser in der Ortschaft Lautzenhausen bieten unseren Studierenden künftig zusätzlich mehr als 120 campusnahe Wohnmöglichkeiten. Wir sind überzeugt, dass dies die Attraktivität unserer Hochschule für potentielle Bewerber weiter stärkt.“

Errichtet wurden die Gebäude zwischen Oktober 2015 und Juni 2016 als Reaktion auf das hohe Flüchtlingsaufkommen und den akuten Mangel an witterungsfesten Erstaufnahme-Unterkünften. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen dem Landesbetrieb LBB, dem Integrationsministerium und dem Finanz- und Bauministerium konnten mit Bauzeiten von jeweils nur rund drei Monaten drei schlüsselfertige Wohneinheiten in Holzständerbauweise errichtet werden. Dabei wurde das regionale Handwerk gefördert und Holz aus regionalen Forsten verwendet.

Bei dieser modernen Form des Holzbaus handelt es sich um eine Holzrahmenkonstruktion mit vorgefertigten wärmegedämmten Wandelementen in Tafelbauweise. Jedes Gebäude enthält 42 Apartments, Duschräume und WC-Anlagen.  Auf den 1400 Quadratmetern je Gebäude finden auch Teeküchen Platz.

Wegen zurückgehender Geflüchtetenzahlen endete im August 2016 die Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung. Noch im Sommer 2016 meldete die HdP offiziell ihren Bedarf an zusätzlichem Wohnraum an. Die Zahl der Studierenden ist durch die Aufstockung der Ausbildungsjahrgänge stark gestiegen. Nachdem im Oktober die Bedarfsanforderung vom Minis­ter­ium des Innern genehmigt war, konnte der Landesbetrieb LBB die erforderlichen Anpassungsarbeiten mit Hochdruck umsetzen. Bereits Mitte Dezember zogen mehr als 80 Polizeianwärterinnen und -anwärter in zwei der Gebäude ein. Bis Ende Januar 2017 sollen alle drei Gebäude belegt sein.

LBB-Niederlassungsleiter Wilfried Hoffmann dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LBB, die für Errichtung und Anpassung zuständig waren. „Möglich war dies auch, weil seitens des Finanz- und Bauministeriums schon bei der Planung der Gebäude auf Flexibilität für eine mögliche Folgenutzung geachtet wurde. Heute freuen wir uns über diese sehr sinnvolle neue Verwendung. Der LBB wünscht den angehenden Polizistinnen und Polizisten, dass sie sich in den Apartments wohl fühlen,  hier gerne lernen und zwischendurch auch mal entspannen.“   

 Timo Becker von der Jugend- und Auszubildendenvertretung (HJAV) der HdP sagte: „Wir begrüßen die neuen Unterkünfte für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen. Sie erfüllen in unseren Augen alle Must-Have-Standards und sind eine gute Alternative zum Wohnen direkt auf dem Campus Hahn. Dennoch sollte der Einsatz für mehr Wohnraum direkt an der HdP weitergehen, um allen Anwärterinnen und Anwärtern das Leben auf dem Campus - und damit einen wichtigen Faktor für ein attraktives Studium - zu ermöglichen."

© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz

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