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Staatssekretär Dr. Weinberg besucht Burgruine Meistersel

Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg (rechts) informierte sich an der Burgruine Meistersel über den Stand der Sanierungsarbeiten. Erläuterungen gaben u.a. der Landauer LBB-Niederlassungsleiter Achim Weber, die stellvertretende Geschäftsführerin des Landesbetriebs LBB, Dr. Petra Wriedt (neben Dr. Weinberg vor der Foto-Wand), und Architekt Marc Sattel (mit Bauhelm). Foto: Landesbetrieb LBB
Die Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten an der Burgruine Meistersel bei Ramberg neigen sich ihrem Abschluss zu. Voraussichtlich zum Jahresende wird das Gerüst an der mittelalterlichen Felsenburg abgebaut und der Blick auf die dann instand gesetzten Mauern wieder frei. Bei seiner Sommertour zu wichtigen Bau- und Sanierungsprojekten des Landes am 3. August konnte Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg noch den Blick von der 9. Gerüstlage über den Pfälzerwald genießen.

Ramberg – Im Laufe des Jahres 2018 soll die Burgruine Meistersel, die in einer Schenkungsur-kunde des Bischofs von Speyer im Jahr 1100 erstmals erwähnt wird, größtenteils wieder für die Bürger begehbar werden. Derzeit arbeitet der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) zusammen mit Bauforschern und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) an einem Erschließungskonzept für Besucher. Vorgesehen ist unter anderem ein Rundweg und ein Steg über den Halsgraben als Verbindung zwischen Unterburg und Vorburg. Alte Brückenpfeiler an der Unterburg zeugen von einem früheren Zuweg an dieser Stelle.

An dem auch als „Modeneck“ bekannten Baudenkmal wird derzeit die Mauerwerksrestaurierung abgeschlossen. Gleichzeitig laufen umfangreiche Felssicherungsarbeiten an verschiedenen stark überhängenden Felsbereichen der Oberburg zum Schutz der Besucher. Geprüft wird auch, wie die archäologischen Fundstücke künftig öffentlich präsentiert werden können. 

 „Die Entscheidung des Landes im Jahr 2010, die Burg Meistersel aus Privatbesitz anzukaufen, war richtig und gut“, sagte Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg. „Die Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten an der vom Verfall bedrohten Ruine wurden zügig begonnen und werden voraussichtlich zum Jahresende abgeschlossen werden. Damit bleibt eine der ältesten Burgen der Pfalz als kulturelles Erbe für künftige Generationen erhalten. Das Land investiert insgesamt rund drei Millionen Euro in die Arbeiten an der Burg Meistersel.“

Zugewachsene Ruine musste erst freigerodet werden

Begonnen haben die Arbeiten unter der Leitung des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) 2011, die Ruine war damals vom Verfall bedroht und völlig zugewachsen. Als erstes wurde das Bauwerk freigerodet und das Mauerwerk von Pflanzen und Wurzeln befreit. Akut einsturzgefährdete Teile wie das markant in Dreiecksform aufragende Mauerstück am Südende des Burgfelsens wurden zunächst notgesichert.

Erst danach konnte das Stahlgerüst mit zeitweise bis zu elf Stockwerken aufgebaut werden, das im Zuge der Arbeiten mehrfach versetzt und umgebaut wurde. Dabei arbeiten die Niederlassung Landau des Landesbetriebs LBB, Landesdenkmalpflege, Archäologen und das beauftragte, auf Restaurierungen spezialisierte, Architekturbüro Hand in Hand.

Bis Anfang 2014 wurden die Reste der beiden Gebäude auf der höchsten Ebene der Felsenburg (Oberburg) gesichert, die stark geschädigten Mauerkronen wurden ebenfalls gesichert und vor weiteren Schäden durch eindringendes Regenwasser geschützt. Gesichert wurde auch das kleine, vermutlich aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammende „gotische Fenster“ am Palas der Oberburg, das in dieser Form mit vier gleich hohen Spitzbögen in der Pfalz einmalig ist. Von zwei fehlenden Streben fand eine sich im Original wieder und wurde eingesetzt, die zweite in historisch getreuer Steinmetzarbeit ergänzt. An der spitzbogigen Toreinfahrt zur Unterburg wurde der Torpfeiler aufgemauert und mit verborgenen Stahlankern stabilisiert, die Stützwand zum Tal hin gesichert.  

In der zweiten Sanierungsphase ab 2014 wurden in der Unterburg Reste des in einer Urkunde von 1407 als „Steinernes Haus“ bezeichneten Gebäudes freigelegt und gesichert. Gesichert wurden auch die Verkleidung des Brunnenschachtes, die Schildmauer und die Mauer zur Vorburg. Der Keller unter dem „Steinernen Haus“ dient Fledermäusen als Winterquartier. Damit die geschützten Tiere ungestört bleiben, wurde dort ein Gittertor eingebaut. 

Neuer Steg und alte Felsentreppe: Denkmal soll für Besucher erlebbar werden

Die stellvertretende Geschäftsführerin des Landesbetriebs LBB, Dr. Petra Wriedt, sagte: „Im Zuge des Nutzungskonzepts sind wir auch dabei zu prüfen, wie die historische Felsentreppe zur Oberburg auf sichere Weise wieder für Besucher geöffnet werden kann. Der Erhalt von baulichen Kulturdenkmälern ist eine spannende Aufgabe, der sich der LBB im ganzen Land in Kooperation mit Denkmalpflege, GDKE und spezialisierten Fachbüros stellt. Das ist aber kein Selbstzweck: Die Baudenkmäler müssen für die Bürger erlebbar bleiben oder es wieder werden.“

Manfred Bullinger, Leiter Bau und Technik bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), sagte: „Die Übernahme der Burgruine durch das Land und die damit erst möglich gewordenen Sicherungsmaßnahmen sind in jeder Hinsicht ein Musterbeispiel dafür, wie die Rettung eines solchen Schatzes ablaufen sollte. Von Beginn an wurden  alle erforderlichen Fachdisziplinen beteiligt. Durch das enge Zusammenwirken von Architekten, Tragwerksplanern, Bauforschern und Archäologen sowie durch die sehr gelungene Umsetzung und Ausführung durch die vor Ort tätigen Firmen und Handwerker  wird die Baumaßnahme ein voller Erfolg. In diesem Fall insbesondere auch deshalb, weil mit Hilfe der Archäologie und der damit einhergehenden Bauforschung  völlig neue Erkenntnisse zur Burg und deren Geschichte gewonnen werden konnten, die den Umfang und das Ergebnis entscheidend beeinflusst haben.“

Zu den überraschenden archäologischen Befunden zählen Mauerreste einer Vorgängerburg vor 1100, die vermutlich aus der Zeit der Salier stammt. Sichergestellt wurden auch Konsolsteine, die einst aus dem Mauerwerk ragten, und Wappensteine von Speyerer Bischöfen aus dem späten Mittelalter. Die Funde sind bei der Landesarchäologie in Speyer eingelagert und sollten künftig vor Ort präsentiert werden. Entdeckt wurde auch ein in den Fels geritztes Mühle-Spiel. Werfer-Kugeln, Pfeilspitzen, Teile von Armbrüsten und Brandspuren deuten auf eine kriegerische Auseinandersetzung hin. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert fast vollständig zerstört, was vorher nicht bekannt war. Künftig sollen touristische Tafeln über die Baugeschichte der Meistersel informieren.

 

Staatssekretär Weinberg besucht Baustelle der US-Klinik in Weilerbach

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Beim Neubau des US-Militärkrankenhauses im westpfälzischen Weilerbach ist die Vergabe des Bauauftrags an einen Generalunternehmer für das zweite Quartal 2018 geplant. Der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg hat sich auf seiner Sommertour zu bedeutenden staatlichen Bauprojekten am 10. August direkt auf dem Baugelände über die Arbeit des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) informiert.

Weilerbach – Das künftig größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten soll die Militärkrankenhäuser in Landstuhl und auf der Airbase Ramstein ersetzen. Es dient der medizinischen Versorgung der US-Militärangehörigen und ihrer Familien in der Military Community Kaiserslautern, das sind rund 60.000 Personen, der Versorgung von rund 200.000 Soldatinnen und Soldaten im aktiven Dienst sowie der aus Einsätzen zurückkehrenden Soldatinnen und Soldaten. Der US-Kongress stellt für den Neubau 990 Mio. Dollar zur Verfügung.

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist dabei für den Bund tätig, über den die US-Streitkräfte das Bauprojekt realisieren lassen. Für die Durchführung dieser Großbaumaßnahme wurde vom Landesbetrieb LBB eigens eine Niederlassung Weilerbach – bisher mit Sitz in Landstuhl – gegründet. Diese ist für die Koordination und Steuerung der Projektbeteiligten zuständig. Hierzu zählen unter anderem  der Generalplaner sowie der Generalunternehmer, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 beauftragt wird. Die Fachaufsicht liegt beim Amt für Bundesbau des Landes Rheinland-Pfalz (ABB).

Auf dem großen Baugelände sind die Altlastensanierung und die Nivellierung des Baugrundes für die Gebäude inzwischen abgeschlossen. Insgesamt wurden dabei circa 150.000 Kubikmeter Oberboden abgetragen und rund 450.000 Kubikmeter Erde bewegt. Eine Betonfläche wurde errichtet, auf der Baustellenfahrzeuge betankt werden. An der L369 hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) im vergangenen Jahr mit dem Bau eines Verkehrskreisels an der Hauptzufahrt im Westen des Klinikums begonnen. Ende Juli 2017 startete der Bau des  Zugangskontrollpunkts zum Klinikum. Der Baubeginn für den eigentlichen Krankenhauskomplex mit Gesamtabmessungen von rund 600 auf 300 Meter ist für Herbst 2019 geplant.

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Bildunterschrift: Weilerbach Visualisierung Luftaufnahme US-Klinik, Urheber: HOK-HWP-Architekten

Zum Klinikum gehören das medizinische Zentrum zur ambulanten klinischen Versorgung mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, ein medizinisches Zentrum für Diagnose und Behandlung, ein Zentrum Bettenstation mit Normal- und Intensivstation, die Klinikverwaltung, Klinikkapelle, zwei Parkhäuser und ein Hubschraubernotlandeplatz.

Bei der Besichtigung vor Ort zeigte sich Staatssekretär Dr. Weinberg beeindruckt von den Dimensionen. „Der Neubau der US-Klinik in Weilerbach ist mit weitem Abstand das größte Projekt der rheinland-pfälzischen Bauverwaltung im Bereich des Bundesbaus. Es ist ein in seiner Dimension herausragendes Bauprojekt und stellt für den Landesbetrieb LBB eine besondere Herausforderung dar. Auch dank des seit Jahrzehnten ausgezeichneten Verhältnisses zwischen Rheinland-Pfalz und den amerikanischen Streitkräften kann dieses Projekt erfolgreich gemeistert werden“, so Dr. Weinberg.

Die LBB-Niederlassung Weilerbach, bisher in Landstuhl in zwei Gebäuden eingemietet, wird  schon kurzfristig ihre Arbeitsbedingungen verbessern, kündigten LBB-Geschäftsführer Holger Basten und Niederlassungsleiter Winfried Schuch an: „Für die Übergangszeit haben wir im Gebäude der ehemaligen Volks- und Raiffeisenbank in der Kaiserstraße die drei oberen Etagen angemietet.“ Dort gibt es genügend Büroflächen für den weiteren Personalaufbau der Niederlassung, entsprechend den wachsenden Aufgaben beim weiteren Fortschreiten des Projekts. Zudem bietet das VR-Gebäude  ausreichend große Konferenzräume, um größere Baubesprechungen im eigenen Haus abhalten zu können.

„Im Herbst ziehen wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort ein“, so Niederlassungsleiter Schuch. „Damit schaffen wir kürzere Wege und Synergien für die nächsten entscheidenden Schritte.“ Schuch bedankte sich bei der Stadt Landstuhl, die die LBB-Niederlassung von Anfang an unterstützt und ihr unter anderem Räumlichkeiten in der Stadthalle für größere Konferenzen zur Verfügung gestellt hat.

Gary Lopez, Programm-Manager für den Neubau der US-Klinik Weilerbach beim U.S. Corps of Engineers, betonte: „Unsere starke Partnerschaft zur deutschen Regierung schätzen wir in hohem Maße. Unsere enge Zusammenarbeit dient der Realisierung von Planung und Bau der US-Klinik sowie der Sicherstellung einer hervorragenden und zukünftige Jahrzehnte überdauernden medizinischen Versorgung für verwundete Soldaten, US-Militärangehörige und deren Familien."

 

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

 

 

Kontakt
Claudia Renner

Leiterin Unternehmenskommunikation

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB)

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Rheinstraße 4E

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Ministerin Ahnen und Landesbetrieb LBB nehmen Elektro-Autos in Betrieb

Bildunterschrift: Finanzministerin Doris Ahnen nahm für den Landesbetrieb LBB symbolisch fünf zusätzliche E-Dienstwagen in Betrieb. LBB-Geschäftsführer Holger Basten (links) freut sich, dass künftig jede LBB-Niederlassung ein E-Mobil im Dienstwagenpool hat. Foto: LBB / Kristina Schäfer.
Nach einer erfolgreichen Testphase mit zwei Elektro-Fahrzeugen baut der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) den Einsatz von Dienstwagen mit Elektroantrieb in seinen Dienststellen aus. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen nahm fünf weitere E-Fahrzeuge für den LBB symbolisch in Betrieb. In den kommenden beiden Jahren will der LBB seine Erfahrungen mit den Kosten sowie der baulichen und technischen Infrastruktur der Landesliegenschaften für Elektromobilität vertiefen.

Mainz – Mit der Bereitstellung von je einem Elektro-Auto für sieben Niederlassungen des Lan-desbetriebs LBB können künftig fast 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf ein klimaneutrales  Fahrzeug im Dienstwagenpool zugreifen. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen sagte bei der symbolischen Inbetriebnahme von fünf Fahrzeugen des Typs BMW i3 auf dem Hof der Mainzer LBB-Niederlassung:  „Der LBB ist die erste Dienststelle der Landesverwaltung, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flächendeckend Zugriff auf ein E-Dienstfahrzeug haben.  Wir begrüßen und unterstützen die Initiative des LBB zur E-Mobilität auch vor dem Hintergrund der Regelungen im Landesklimaschutzgesetz und dem Ziel, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotten in der Landesverwaltung zu senken. Mit der Errichtung von Ladestationen und den Einsatz von E-Fahrzeugen im Alltagsbetrieb sammelt der LBB wichtige Erfahrungen, von denen künftig auch andere Landesdienststellen profitieren können.“

Zum Start des Pilotprojekts wurde im Herbst 2015 in den LBB-Niederlassungen Mainz und Landau jeweils ein Dieselfahrzeug durch ein Elektromobil vom Typ Nissan Leaf ersetzt. Die Ladestationen wurden jeweils am Stellplatz installiert. Wie erwartet, erwies sich die Reichweite einer vollen Akku-Ladung als bequem ausreichend für das Gros der Dienstfahrten, die sich in der Nah- bis Mitteldistanz bewegen.    

LBB-Geschäftsführer Holger Basten sagte: „Mit der Ausdehnung auch auf die übrigen Niederlassungen in Diez, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Koblenz und Trier wollen wir in den kommenden beiden Jahren unsere Kompetenz in Sachen E-Mobilität vertiefen. Da gehören bauliche und technische Aspekte genauso dazu wie Fragen des Vertragsmanagements und der Wirtschaftlichkeit.  Am Projektende soll ein Abschlussbericht die baufachlichen Grundlagen für einen möglichen weiteren Ausbau der Elektromobilität bündeln.“

Die Akzeptanz bei der LBB-Belegschaft ist gut. Eine sechsmonatige systematische Erhebung unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ergab positive Wertungen insbesondere für das typische zügige Anfahrverhalten des Elektromotors, für Fahrkomfort, Geräuscharmut und den geräumigeren Innenraum im Vergleich zu Kfz mit Verbrennungsmotor. Da der Abstellplatz gleichzeitig der Ladestandort ist, entfallen die Fahrten zur Tankstelle. Nach bisherigen Erfahrungen fallen pro Ladeplatz Investitionskosten von circa 5000 Euro an.  

In Landau wurden zudem Synergien mit selbst erzeugtem Solarstrom untersucht: Der Strom für die Ladestation kommt von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carports. Eine projektbezogene Studie des Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier ergab, dass durch das Elektrofahrzeug der Eigenverbrauch von Solarstrom gesteigert werden konnte. Der Eigenverbrauch ist heute ein zentrales Kriterium für die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen und wird vom Landesbetrieb LBB bei der Planung von Neubauten und Generalsanierungen regelmäßig geprüft.     

Darüber hinaus ergaben Berechnungen am Beispiel des LBB-Standorts Landau, dass beim Ersatz von einem der elf Dieselfahrzeuge durch ein Elektrofahrzeug der durchschnittliche CO2-Ausstoß des Fahrzeugpools von 104,8 Gramm je Kilometer (g/km) auf 95,7 g/km sinkt. Bei zwei elektrischen Ersatzfahrzeugen werden 86,6 g/km erreicht.    

 

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Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

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Publikationsdatum: 20.11.2017
© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz