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Mehr Chancen im europaweiten Wettbewerb

Von links: Dr. Petra Wriedt, stellvertretende Geschäftsführerin des Landesbetriebs LBB, LBB-Geschäftsführer Holger Basten, Wilhelmina Katzschmann, Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Kammerpräsident Dr. Horst Lenz, Geschäftsführer Martin Böhme. Foto: privat
Landesbetrieb LBB und Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz verabschieden neue Leitlinie
Mainz. Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) ist ein wichtiger Auftraggeber der freien Ingenieurbüros in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2013 wurden Aufträge mit einem Honorarvolumen von insgesamt 21,3 Millionen Euro an im Land ansässige Ingenieurbüros vergeben.

Werden freiberuflich Tätige bei Baumaßnahmen der öffentlichen Hand eingeschaltet, so sind die Regelungen der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) einzuhalten. Oberhalb des EU-Schwellenwerts von 207.000 Euro gilt darüber hinaus das komplexe europarechtliche Verfahren, so genanntes EU-Vergaberecht. Für die Teilnahme am Wettbewerb um einen Auftrag müssen bestimmte Eignungskriterien (u. a. Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung) erfüllt sein. Um eine vereinfachte und praxisnahe Vergabe zu ermöglichen, verabschiedete der Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) in Abstimmung mit der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz am 9. September 2014 einen internen Leitfaden zur Festlegung von Eignungskriterien im VOF-Verfahren.

Kernstück des Regelwerks sind die nun konkreter gefassten Bestimmungen für Referenzobjekte mit entsprechenden Mindestanforderungen, die ein Büro im Zuge eines Bewerbungsverfahrens präsentiert. Der ursprüngliche Zeitraum von bisher drei Jahren für erbrachte Leistungen wurde auf zehn Jahre ausgeweitet. Die Abfrage des LBB soll sich aber weniger auf den Zeitrahmen beziehen, als vielmehr den Teilnehmern ermöglichen, die konkreten fachlichen Anforderungen im Wettbewerb durch weiter zurückliegende Projekte zu erfüllen.

„Mit der Erweiterung des Referenzzeitraums erhalten auch die hiesigen Büros eine faire Chance im europaweiten Wettbewerb“, sagte der Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, Holger Basten. „Wir öffnen den Wettbewerb nicht nur für die großen Ingenieur-Gesellschaften, sondern geben auch der kleinen und mittelständischen Struktur in Rheinland-Pfalz eine Chance.“ 

Die Vergabe soll sich über die Erfüllung der Eignungskriterien hinaus insbesondere an einem Leistungswettbewerb auf Grundlage der Honorarordnung für Ingenieure und Architekten (HOAI) orientieren. „Gemeinsam ist uns wichtig, dass nicht der Billigste den Zuschlag erhält - nach dem Motto ‚wer billig plant,   baut teuer‘ - sondern dass die Eignungskriterien und das finanzielle Angebot der Wettbewerber fachlich und realistisch überprüft werden“, sagte Kammerpräsident Dr. Horst Lenz.

Die zentrale Zuständigkeit für die verfahrens- und rechtssichere Abwicklung der Vergabeverfahren obliegt dem „Competence Center VOF“ in der Niederlassung Koblenz für alle Niederlassungen des LBB in Rheinland-Pfalz.

 

Kontakt Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB)
Claudia Renner, Leiterin Unternehmenskommunikation
Rheinstraße 4E, 55116 Mainz
Telefon: 06131-20496-146, Telefax: 06131-20496-251
E-Mail:
RennerClaudia.Zentrale@LBBnet.de, Internet: www.lbbnet.de

Kontakt Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz (Ing-RLP)
Anna-Maria Zellner, M. A., Pressesprecherin
Löwenhofstraße 5, 55116 Mainz
Telefon: 06131-95986-21, Telefax: 06131-95986-33
E-Mail:
zellner@ing-rlp.de, Internet: www.ing-rlp.de

Landesbetrieb LBB
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um.
Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Millionen Quadratmeter. Dies sind Bürogebäude wie zum Beispiel Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie Universitäten, Fachhochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

Die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts unter der Aufsicht des rheinlandpfälzischen Wirtschaftsministeriums mit Sitz in Mainz. Sie ist die berufsständische Selbstverwaltung und Interessenvertretung der Ingenieure in Rheinland-Pfalz. Zu den Aufgaben der Kammer gehören unter anderem die Förderung des Berufsstandes im Interesse der Allgemeinheit und der Baukultur, die Qualitätssicherung von Ingenieurleistungen sowie die Bestellung von Sachverständigen.

© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz

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