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Landesbetrieb LBB erzielt im Geschäftsjahr 2012 Überschuss von 10,6 Mio. Euro

Ein Erfolg konsequent betriebswirtschaftlich ausgerichteten Handelns
Mit einem um 2,9 Mio. Euro höheren Überschuss als im Vorjahr (7,7 Mio. Euro) knüpft der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) 2012 an die guten Ergebnisse der vergangenen Jahre an.

„Mit einem Jahresüberschuss von 10,6 Mio. Euro erzielt der Landesbetrieb LBB 2012 ein überdurchschnittliches Ergebnis“, stellt der LBB-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Finanzministerium, fest. „Dies ist besonders erfreulich, da es im Kontext rückläufiger Bauaufgaben von Bund und Land für den Landesbetrieb LBB erzielt wurde.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind, betrachtet über alle Bauherren, die Aufträge für Neubauten und Generalsanierungen zurückgegangen; demgegenüber konnte der Umfang der Instandhaltungsmaßnahmen im eigenen Gebäudebestand deutlich erhöht werden.

Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro erhöht. Dabei sanken die Umsatzerlöse aus Architekten- und Ingenieurleistungen um rund 6 Mio. Euro. Ursächlich hierfür sind der planmäßige Investitionsrückgang im Landesbereich sowie zeitliche Verschiebungen von Baumaßnahmen für die Bun-deswehr sowie die amerikanischen Gaststreitkräfte.

Der Einkauf externer Architekten- und Ingenieurleistungen lag mit insgesamt rund 29 Mio. Euro wiederum auf hohem Niveau. Die Umsatzerlöse aus der so genannten Hausbewirtschaftung, also aus dem Geschäftsfeld der Verwaltung, Vermietung und Verwertung der eigenen Liegenschaften, haben sich um 5,3 Mio. Euro auf 269 Mio. Euro erhöht. Weiterhin hat die erfolgreiche Beilegung eines langjährigen Rechtsstreits bezüglich eines Bauprojekts zur Ergebnisverbesserung beigetragen. Im Rahmen der insgesamt positiven Entwicklung der Erlöse hat der Landesbetrieb LBB 62,6 Mio. Euro – dieses sind rund 9 Mio. Euro mehr als im Vorjahr – für erforderliche Instandhal-tungsmaßnahmen einsetzen können. Hierfür wurde die mehrjährige Instandhaltungsplanung ausgebaut, in der die notwendigen Maßnahmen für die Erhaltung der Liegenschaften nach differenzierten Prioritäten geplant werden.

LBB-Geschäftsführer Holger Basten sagt zum Jahresergebnis: „Dieses Ergebnis ist ein Erfolg des konsequent betriebswirtschaftlich ausgerichteten Handelns der Beschäftigten des Landesbetriebs LBB. Dabei liegt zunehmend ein Schwerpunkt auf der Umsetzung der besonderen öffentlichen Verfahrensanforderungen der verschiedenen Auftraggeber des Landesbetriebs.“ Hierzu gehören insbesondere das öffentlich-rechtliche Vergabewesen mit den komplexen Regelungen der europaweiten Ausschreibung und der Präqualifikation, die Abstimmung der

Projekte auf die besonderen Haushaltsanforderungen der US Streitkräfte oder der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und weitere Aufgaben. Ferner unterliegen die Projekte des Landesbetriebs LBB architektonisch, energetisch und denkmalpflegerisch einer besonderen Vorbildfunktion, was sich in den Planungsabläufen widerspiegelt.

Im Bereich der Immobilienverwaltung und -vermietung gewinnt die Gebäudebewirtschaftung, das sogenannte Facilitymanagement, weiter an Bedeutung. So konnten für insgesamt 800 Stromabnahmestellen im Rahmen einer landesweiten Ausschreibung wirtschaftliche Lieferverträge abgeschlossen werden. Die so erzielten günstigeren  Stromlieferpreise führen für das Land zu einer jährlichen Ersparnis von rund 1,4 Mio. Euro. Weitere deutliche Kostensenkungserfolge konnten durch die verstärkte zentrale Ausschreibung von Reinigungsleistungen für Lan-desbehörden erreicht werden, die Liegenschaften des Landesbetriebes LBB angemietet haben.

Wie bereits im Vorjahr hat der Landesbetrieb LBB auch im abgelaufenen Geschäftsjahr den geplanten Personalabbau fortgesetzt: 2012 waren dies insgesamt 30 Stellen. Gleichzeitig wurde die Niederlassung Weilerbach für das Großprojekt des dortigen US Hospitals neu aufgebaut.

Nach dem Neubau des US-Klinikums sind ein großes US-Schulbauprogramm, Baumaßnahmen im Rahmen der Bundeswehrstrukturreform, große Bauprojekte an den Fachhochschulen Kaiserslautern und Ludwigshafen, der Neubau des Helmholtz-Instituts an der Johannes Gutenberg-Universität und Planungen für die bevorstehende Landtagssanierung einige wichtige Zukunftsprojekte. Gleichzeitig wird der Landesbetrieb LBB die Instandhaltung für die in die Jahre gekommene Gebäude, wie z. B. der Stahlbetonkonstruktionen der Hochschulbauprogramme der 70er Jahre, auf hohem Niveau fortsetzen.

Finanzstaatssekretär Dr. Barbaro, LBB-Geschäftsführer Holger Basten sowie stv. LBB-Geschäftsführerin Dr. Petra Wriedt danken den LBB-Bediensteten für ihre gute Arbeit. Trotz vielerlei Herausforderungen sei es dank dem En-gagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelungen, dieses erfreuliche Jahresergebnis zu erzielen.  

 

 

© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz

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