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Sanierung der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums hat begonnen

Steinhalle des Landesmuseums Mainz; Quelle: Landesbetrieb LBB
Ab Mai 2016 tagt hier der rheinland-pfälzische Landtag, dessen Gebäude dann rund zwei Jahre lang saniert werden wird
Mainz – In der Steinhalle des Landesmuseums in Mainz sind die Vorarbeiten für die umfassende Sanierung von Dach und Innenraum angelaufen. Die Halle bleibt daher rund anderthalb Jahre für den Publikumsverkehr geschlossen. Das teilen die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) und der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) mit, der die Sanierung steuert. In der ehemaligen Reithalle des kurfürstlichen Marstalls wird ab Mai 2016 der rheinland-pfälzische Landtag rund zwei Jahre lang seine Plenarsitzungen (Vollversammlungen) abhalten, während das Landtagsgebäude saniert wird.

Derzeit lagert die GDKE, als Trägerorganisation des Landesmuseums, die bisher in der Halle ausgestellten steinernen Zeugnisse der Römerzeit fachkundig um und aus. Ein Teil der Steine wird im Museumsinnenhof auf speziellen Schwerlastregalen weiterhin zu sehen sein. „Wir freuen uns, dass die ohnehin geplante Sanierung der Steinhalle nun wesentlich früher durchgeführt werden kann“, erklärt der Generaldirektor der GDKE, Thomas Metz.

Von einem Gewinn für alle Beteiligten spricht auch der der Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, Holger Basten: „Für den Landtag wird eine sehr gute Interimslösung geschaffen, das Museum erhält einen neu gestalteten Ausstellungsraum, und wir als Landesbetrieb LBB machen mit der Steinhalle den letzten Gebäudeteil des Landesmuseums für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfest.“  

Im Inneren der Halle müssen die Stahlbetonsockel, auf denen die Steine bisher präsentiert wurden, abgerissen werden. 88 Kubikmeter Bauschutt fallen dabei voraussichtlich an. Im Februar 2015 wird ein Innengerüst bis unter die Decke aufgestellt: Die Halle bekommt eine Akustikdecke mit einem Röhren-Heizsystem. Die sogenannte Heizdecke ersetzt die Jahrzehnte alte Fußbodenheizung. Anschließend wird ab März 2015 das Dach der Steinhalle statisch erneuert und mit Naturschiefer neu gedeckt. Für die ab Mai 2015 vorgesehene Ausstellung „Ritter! Tod! Teufel? Franz von Sickingen und die Reformation“ wird das zum Innenhof gelegene Gerüst eine dem Thema angepasste Verkleidung erhalten.     

Die Bestuhlung des Plenarsaals im Landtagsgebäude wird im November 2015 ausgebaut und in der Steinhalle installiert. Am Verfassungstag, dem 18. Mai 2016, tritt der bis dahin neu gewählte Landtag  in der Steinhalle zu seiner ersten Sitzung zusammen. Ab diesem Zeitpunkt steht die Steinhalle den Besuchern des Museums wie auch des Landtags wieder offen. Ein Großteil der Steine kann dann in der Halle als neue Sonderpräsentation besichtigt werden. Dabei wird der größte Teil im Lobbybereich ausgestellt, während ausgewählte Exponate im Plenarsaal auf Konsolen an den Wänden zu sehen sein werden. Ein spezielles Regal in Form eines überdimensionalen Setzkastens mit beispielhaften Steindenkmälern wird einen deckenhohen Raumteiler zwischen Plenarsaal und Lobby bilden.

„Für das Landesmuseum besteht damit die einmalige Möglichkeit, völlig neue Besucherschichten anzusprechen und für das Museum zu begeistern“, so Metz. Ziel der GDKE sei es, in Absprache mit der Landtagsverwaltung gemeinsame Führungs- und Vermittlungsangebote für Besucherinnen und Besucher des Landtags und des Landesmuseums zu erarbeiten.

Die Museumsdirektorin Dr. Andrea Stockhammer betont die Nachhaltigkeit des Projekts: „Für das Landesmuseum Mainz besteht damit die große  Chance, die seit den 1980er-Jahren weitgehend unveränderte Präsentation der Steine zu überarbeiten und nach der Nutzung durch den Landtag eine Neuinszenierung der römischen Steindenkmäler zu entwickeln und damit das Museum langfristig zu bereichern.“   

Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 5,1 Millionen Euro, einschließlich der Kosten für die vorübergehende Präsentation während der Nutzung als Plenarsaal des Landtags.  

Für Rückfragen:  

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – ZVM           Landesbetrieb Liegenschafts –und Baubetreuung LBB

Festung Ehrenbreitstein                                                                           Claudia Renner

56077 Koblenz                                                                                         Leiterin Unternehmenskommunikation

www.gdke.rlp.de                                                                                    LANDESBETRIEB LBB

                                                                                                                  Rheinstraße 4E (Malakoff Passage)

Ansprechpartner                                                                            Telefon 06131 204 96-146                           

Michael Bonewitz                                                                                     RennerClaudia.Zentrale@LBBnet.de

Agentur & Verlag Bonewitz                                                                

Telefon 06135 6005                                                                           

Michael@bonewitz.de

© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz

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