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Schlüssel zum neuen Justizzentrum in Bad Kreuznach übergeben

Der Leiter der LBB-Niederlassung Idar-Oberstein Wilfried Hoffmann (links) überreicht Landgerichtspräsident Tobias Eisert den symbolischen Gebäudeschlüssel
Bildquelle: Foto-Hosser, Idar-Oberstein
Der Übergang ist fließend. Schon seit Wochen werden im neuen Justizzentrum Bad Kreuznach im Gewerbepark General Rose die Büros möbliert – Etage für Etage vom obersten Geschoss nach unten. Gleichzeitig legen Handwerker und Techniker noch letzte Hand an den Innenausbau, vor allem in den Gerichtssälen. Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) und Justizbehörden arbeiten Hand in Hand. Die offizielle Schlüsselübergabe war wieder ein besonderer Moment.

Bad Kreuznach – Am Mittwoch, 13. September, war es so weit.  Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit überreichte der Leiter der LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, Wilfried Hoffmann, den eigens angefertigten symbolischen Schlüssel an Landgerichtspräsident Tobias Eisert, der ihn für alle Bad Kreuznacher Justizbehörden entgegennahm. Rund 30 Mio. Euro investierte das Land Rheinland-Pfalz in die Zusammenführung der bislang auf mehrere Gebäude verteilten Gerichte, der Staatsanwaltschaft und der Bewährungshilfe in einen Neubau im Gewerbepark General Rose.

LBB-Niederlassungsleiter Hoffmann fokussierte die Zielsetzung des LBB ein zeitgemäßes Gebäu-de für die Rechtsausübung zu errichten und gute Arbeitsbedingung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justizbehörden zu schaffen. „Gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros und Baufirmen sowie einem engagiertem Einsatz der LBB-Beteiligten ist es gelungen dieses komplexe Werk erfolgreich zu vollenden“, sagte Hoffmann. Besonders hervorzuheben sei die vertrauensvolle und partnerschaftliche Kooperation mit der Justizverwaltung unter Federführung von Herrn Präsident Eisert, die es ermöglicht hat, den heutigen Übergabetermin mit allen stringenten Rahmenbedingungen einzuhalten. Mit der heutigen Schlüsselübergabe verbinden sich die besten Wünsche für die Arbeit im neuen Domizil.

Der siebenwöchige Vorumzug mündet in einen Hauptumzug am Freitag und Samstag, 22. und 23. September, bei dem unter anderem in den Archiven rund 45.000 Aktenfächer wieder korrekt gefüllt werden müssen. Justitia macht unterdessen so gut wie keine Pause. Bis zuletzt wird noch in der Ringstraße ermittelt, verhandelt und Recht gesprochen. Am Montag, 25. September, wird der Schalter umgelegt, dann laufen alle Rechtsgeschäfte komplett im Justizzentrum.

„Mit der heutigen Schlüsselübergabe haben wir einen weiteren, sehr wichtigen Meilenstein bei der Inbesitznahme des Gebäudes erreicht“, meint der Präsident des Landgerichts Eisert. „Die Möblierung und der Umzug des Archivguts liegen voll im Zeitplan. Das ist zum einen das Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz, bei denen aktuell eine echte Aufbruch-stimmung und große Vorfreude herrscht. Zum anderen funktioniert die Abstimmung zwischen unserem Bauherren, dem LBB und uns, der Justiz, auf allen Ebenen ausgesprochen gut. Dafür bin ich den Verantwortungsträgern beim LBB – allen voran Herrn Hoffmann – sehr dankbar. Mit den bislang gemachten Erfahrungen im Rücken bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auch die größte Herausforderung, die mit dem Hauptumzug und der eigentlichen Inbetriebnahme noch vor uns liegt, gut bewältigen werden. Die Belohnung, ein hochmodernes, architektonisch sehr ansprechendes und den Justizaufgaben angemessenes Gebäude haben wir ja schon greifbar nah vor Augen.“

Mit Geschäftsbeginn am 25. September öffnet sich die Pforte an der John-F.-Kennedy-Straße für die Prozessbeteiligten und Besucher. Auch deren Bedürfnisse wurden schon bei der Konzeption des fast quadratischen, rund 55 Meter langen Komplexes berücksichtigt.

Im Erdgeschoss und Teilen des 1. Obergeschosses sind die öffentlichen Räume angeordnet. Im Erdgeschoss befinden sich der große Schwurgerichtssaal mit einer Raumfläche von rund 145 Quadratmetern, drei jeweils 80 Quadratmeter große Gerichtssäle und vier kleine Gerichtssäle mit jeweils 40 Quadratmetern. Im 1. Obergeschoss befinden sich ferner sechs weitere Gerichtssäle mit jeweils 40 Quadratmetern.

Vor den Verhandlungssälen sind breite Flurzonen angelegt, die auch als Wartezonen für Besucher dienen. Ein großzügiger Innenhof lässt Licht und frische Luft ins Innere des Gebäudes dringen, enge und dunkle Ecken gibt es nicht.

Angeklagte in Prozessen und Zeugen oder Geschädigte müssen einander nicht begegnen: Zum beiderseitigen Schutz werden Angeklagte aus den Wartezellen im Tiefgeschoss über abgetrennte Treppen und Gänge direkt zu den Nebeneingängen der Gerichtssäle geführt. Mehr Diskretion ermöglicht auch der separate Zugang zur Bewährungshilfe (Justizsozialdienst), die von der Dürerstraße aus erreichbar ist. 

Vom 1. Obergeschoss aufwärts beginnen mit dem Landgericht die Büroflächen mit Präsenzarchiven, Bibliothek und den zugehörigen Nebenflächen. Im 2. Obergeschoss befindet sich das Amtsgericht und darüber, im 3. Obergeschoss, das Arbeitsgericht und die Staatsanwaltschaft. Die zentralen Besucher-Toiletten mit barrierefreier Toilette sind im Untergeschoss untergebracht. Davon abgeschottet, befinden sich auch die Wartezellen für die Angeklagten, Umkleiden für das Wachpersonal, Technikräume und Archive.

 

Gebäudedaten in Kürze

Gesamtbaukosten: 30 Mio. Euro

Gesamtfläche: 9.745 m²

Spatenstich: November 2013

Baubeginn Rohbau: Februar 2014

Fertigstellung: September 2017

 

Staatssekretär Weinberg besucht Baustelle der US-Klinik in Weilerbach

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Beim Neubau des US-Militärkrankenhauses im westpfälzischen Weilerbach ist die Vergabe des Bauauftrags an einen Generalunternehmer für das zweite Quartal 2018 geplant. Der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg hat sich auf seiner Sommertour zu bedeutenden staatlichen Bauprojekten am 10. August direkt auf dem Baugelände über die Arbeit des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) informiert.

Weilerbach – Das künftig größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten soll die Militärkrankenhäuser in Landstuhl und auf der Airbase Ramstein ersetzen. Es dient der medizinischen Versorgung der US-Militärangehörigen und ihrer Familien in der Military Community Kaiserslautern, das sind rund 60.000 Personen, der Versorgung von rund 200.000 Soldatinnen und Soldaten im aktiven Dienst sowie der aus Einsätzen zurückkehrenden Soldatinnen und Soldaten. Der US-Kongress stellt für den Neubau 990 Mio. Dollar zur Verfügung.

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist dabei für den Bund tätig, über den die US-Streitkräfte das Bauprojekt realisieren lassen. Für die Durchführung dieser Großbaumaßnahme wurde vom Landesbetrieb LBB eigens eine Niederlassung Weilerbach – bisher mit Sitz in Landstuhl – gegründet. Diese ist für die Koordination und Steuerung der Projektbeteiligten zuständig. Hierzu zählen unter anderem  der Generalplaner sowie der Generalunternehmer, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 beauftragt wird. Die Fachaufsicht liegt beim Amt für Bundesbau des Landes Rheinland-Pfalz (ABB).

Auf dem großen Baugelände sind die Altlastensanierung und die Nivellierung des Baugrundes für die Gebäude inzwischen abgeschlossen. Insgesamt wurden dabei circa 150.000 Kubikmeter Oberboden abgetragen und rund 450.000 Kubikmeter Erde bewegt. Eine Betonfläche wurde errichtet, auf der Baustellenfahrzeuge betankt werden. An der L369 hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) im vergangenen Jahr mit dem Bau eines Verkehrskreisels an der Hauptzufahrt im Westen des Klinikums begonnen. Ende Juli 2017 startete der Bau des  Zugangskontrollpunkts zum Klinikum. Der Baubeginn für den eigentlichen Krankenhauskomplex mit Gesamtabmessungen von rund 600 auf 300 Meter ist für Herbst 2019 geplant.

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Bildunterschrift: Weilerbach Visualisierung Luftaufnahme US-Klinik, Urheber: HOK-HWP-Architekten

Zum Klinikum gehören das medizinische Zentrum zur ambulanten klinischen Versorgung mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, ein medizinisches Zentrum für Diagnose und Behandlung, ein Zentrum Bettenstation mit Normal- und Intensivstation, die Klinikverwaltung, Klinikkapelle, zwei Parkhäuser und ein Hubschraubernotlandeplatz.

Bei der Besichtigung vor Ort zeigte sich Staatssekretär Dr. Weinberg beeindruckt von den Dimensionen. „Der Neubau der US-Klinik in Weilerbach ist mit weitem Abstand das größte Projekt der rheinland-pfälzischen Bauverwaltung im Bereich des Bundesbaus. Es ist ein in seiner Dimension herausragendes Bauprojekt und stellt für den Landesbetrieb LBB eine besondere Herausforderung dar. Auch dank des seit Jahrzehnten ausgezeichneten Verhältnisses zwischen Rheinland-Pfalz und den amerikanischen Streitkräften kann dieses Projekt erfolgreich gemeistert werden“, so Dr. Weinberg.

Die LBB-Niederlassung Weilerbach, bisher in Landstuhl in zwei Gebäuden eingemietet, wird  schon kurzfristig ihre Arbeitsbedingungen verbessern, kündigten LBB-Geschäftsführer Holger Basten und Niederlassungsleiter Winfried Schuch an: „Für die Übergangszeit haben wir im Gebäude der ehemaligen Volks- und Raiffeisenbank in der Kaiserstraße die drei oberen Etagen angemietet.“ Dort gibt es genügend Büroflächen für den weiteren Personalaufbau der Niederlassung, entsprechend den wachsenden Aufgaben beim weiteren Fortschreiten des Projekts. Zudem bietet das VR-Gebäude  ausreichend große Konferenzräume, um größere Baubesprechungen im eigenen Haus abhalten zu können.

„Im Herbst ziehen wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort ein“, so Niederlassungsleiter Schuch. „Damit schaffen wir kürzere Wege und Synergien für die nächsten entscheidenden Schritte.“ Schuch bedankte sich bei der Stadt Landstuhl, die die LBB-Niederlassung von Anfang an unterstützt und ihr unter anderem Räumlichkeiten in der Stadthalle für größere Konferenzen zur Verfügung gestellt hat.

Gary Lopez, Programm-Manager für den Neubau der US-Klinik Weilerbach beim U.S. Corps of Engineers, betonte: „Unsere starke Partnerschaft zur deutschen Regierung schätzen wir in hohem Maße. Unsere enge Zusammenarbeit dient der Realisierung von Planung und Bau der US-Klinik sowie der Sicherstellung einer hervorragenden und zukünftige Jahrzehnte überdauernden medizinischen Versorgung für verwundete Soldaten, US-Militärangehörige und deren Familien."

 

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

 

 

Kontakt
Claudia Renner

Leiterin Unternehmenskommunikation

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB)

Zentrale

Rheinstraße 4E

55116 Mainz

 

Telefon: 06131 204 96-146

Fax: 06131 204 96-251

E-Mail: RennerClaudia.Zentrale@LBBnet.de

Internet: www.lbbnet.de

 

 

Ministerin Ahnen und Landesbetrieb LBB nehmen Elektro-Autos in Betrieb

Bildunterschrift: Finanzministerin Doris Ahnen nahm für den Landesbetrieb LBB symbolisch fünf zusätzliche E-Dienstwagen in Betrieb. LBB-Geschäftsführer Holger Basten (links) freut sich, dass künftig jede LBB-Niederlassung ein E-Mobil im Dienstwagenpool hat. Foto: LBB / Kristina Schäfer.
Nach einer erfolgreichen Testphase mit zwei Elektro-Fahrzeugen baut der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) den Einsatz von Dienstwagen mit Elektroantrieb in seinen Dienststellen aus. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen nahm fünf weitere E-Fahrzeuge für den LBB symbolisch in Betrieb. In den kommenden beiden Jahren will der LBB seine Erfahrungen mit den Kosten sowie der baulichen und technischen Infrastruktur der Landesliegenschaften für Elektromobilität vertiefen.

Mainz – Mit der Bereitstellung von je einem Elektro-Auto für sieben Niederlassungen des Lan-desbetriebs LBB können künftig fast 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf ein klimaneutrales  Fahrzeug im Dienstwagenpool zugreifen. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen sagte bei der symbolischen Inbetriebnahme von fünf Fahrzeugen des Typs BMW i3 auf dem Hof der Mainzer LBB-Niederlassung:  „Der LBB ist die erste Dienststelle der Landesverwaltung, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flächendeckend Zugriff auf ein E-Dienstfahrzeug haben.  Wir begrüßen und unterstützen die Initiative des LBB zur E-Mobilität auch vor dem Hintergrund der Regelungen im Landesklimaschutzgesetz und dem Ziel, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotten in der Landesverwaltung zu senken. Mit der Errichtung von Ladestationen und den Einsatz von E-Fahrzeugen im Alltagsbetrieb sammelt der LBB wichtige Erfahrungen, von denen künftig auch andere Landesdienststellen profitieren können.“

Zum Start des Pilotprojekts wurde im Herbst 2015 in den LBB-Niederlassungen Mainz und Landau jeweils ein Dieselfahrzeug durch ein Elektromobil vom Typ Nissan Leaf ersetzt. Die Ladestationen wurden jeweils am Stellplatz installiert. Wie erwartet, erwies sich die Reichweite einer vollen Akku-Ladung als bequem ausreichend für das Gros der Dienstfahrten, die sich in der Nah- bis Mitteldistanz bewegen.    

LBB-Geschäftsführer Holger Basten sagte: „Mit der Ausdehnung auch auf die übrigen Niederlassungen in Diez, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Koblenz und Trier wollen wir in den kommenden beiden Jahren unsere Kompetenz in Sachen E-Mobilität vertiefen. Da gehören bauliche und technische Aspekte genauso dazu wie Fragen des Vertragsmanagements und der Wirtschaftlichkeit.  Am Projektende soll ein Abschlussbericht die baufachlichen Grundlagen für einen möglichen weiteren Ausbau der Elektromobilität bündeln.“

Die Akzeptanz bei der LBB-Belegschaft ist gut. Eine sechsmonatige systematische Erhebung unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ergab positive Wertungen insbesondere für das typische zügige Anfahrverhalten des Elektromotors, für Fahrkomfort, Geräuscharmut und den geräumigeren Innenraum im Vergleich zu Kfz mit Verbrennungsmotor. Da der Abstellplatz gleichzeitig der Ladestandort ist, entfallen die Fahrten zur Tankstelle. Nach bisherigen Erfahrungen fallen pro Ladeplatz Investitionskosten von circa 5000 Euro an.  

In Landau wurden zudem Synergien mit selbst erzeugtem Solarstrom untersucht: Der Strom für die Ladestation kommt von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carports. Eine projektbezogene Studie des Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier ergab, dass durch das Elektrofahrzeug der Eigenverbrauch von Solarstrom gesteigert werden konnte. Der Eigenverbrauch ist heute ein zentrales Kriterium für die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen und wird vom Landesbetrieb LBB bei der Planung von Neubauten und Generalsanierungen regelmäßig geprüft.     

Darüber hinaus ergaben Berechnungen am Beispiel des LBB-Standorts Landau, dass beim Ersatz von einem der elf Dieselfahrzeuge durch ein Elektrofahrzeug der durchschnittliche CO2-Ausstoß des Fahrzeugpools von 104,8 Gramm je Kilometer (g/km) auf 95,7 g/km sinkt. Bei zwei elektrischen Ersatzfahrzeugen werden 86,6 g/km erreicht.    

 

Landesbetrieb LBB

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

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Publikationsdatum: 24.11.2017
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