Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Zu seinen Aufgaben gehören die Betreuung und Optimierung des eigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie die Umsetzung von Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter.
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Bedeutender Wirtschaftsfaktor Der Landesbetrieb LBB ist mit einem jährlichen Bauvolumen von rund 500 Mio. Euro ein bedeutender Wirtschaftfaktor in Rheinland-Pfalz. Hiervon profitieren Architektur- und Ingenieurbüros, an die Aufträge ebenso vergeben werden wie auch an Bauunternehmen und Handwerksbetriebe.
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| Foto: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Mainz, Fotograf: Matthias Langer |
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Wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb Im Unternehmen arbeiten zurzeit rund 1.300 Mitarbeiter. Weiterhin bildet der Landesbetrieb etwa 30 technische Zeichner, Bauzeichner und Bürokaufleute aus. Darüber hinaus werden Baureferendare im Hoch- und im Städtebau ausgebildet. Praktikantenplätze gibt es u.a. für Studenten, die ein Praktikum z.B. für ihr Architekturstudium benötigen und es werden regelmäßig Werkstudenten beschäftigt.
An sieben Standorten im Land vor Ort
Die Gebäude, Baumaßnahmen und Grundstücke werden von sieben Niederlassungen Diez, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Mainz, Trier sowie von der Zentrale in Mainz betreut.
Landesbetrieb erwirtschaftet Überschuss
Der Landesbetrieb LBB ging 1998 aus der ehemaligen Staatsbauverwaltung hervor. Ziel der Neugründung war das Arbeiten nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen, womit die Umstellung von der Kameralistik auf die doppelte Buchführung einherging. Ein Controlling liefert heute ständige Informationen zur laufenden Geschäftstätigkeit. Das Ergebnis dieser Umstrukturierung kann sich sehen lassen: Seit seiner Gründung erwirtschaftet der Landesbetrieb einen jährlichen Überschuss. Der Jahresüberschuss beträgt durchschnittlich rund 7 Mio. Euro. Die Bilanzsumme liegt seit Integration der Hochschulimmobilien 2007 bei rund 2 Mrd. Euro. Aufsichtsbehörde des Landesbetriebs LBB ist das Finanzministerium Rheinland-Pfalz.
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Bewirtschaftung eigener Immobilien Im wirtschaftlichen Eigentum befinden sich rund 1.750 Gebäude, die von einem eigenen Immobilienmanagement betreut werden. Hierzu gehören Bürogebäude wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter, Spezialimmobilien wie z.B. Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Hinzu kommen die Universitäten und Fachhochschulen des Landes. Insbesondere Projekte im Bestand werden weiterentwickelt, wiederhergerichtet oder verkauft, Mietflächen werden optimiert und bestehender Leerstand wird erneuter Nutzung zugeführt, wodurch eine Leerstandsquote von unter zwei Prozent erzielt wird.
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Foto: Landesmuseum Mainz, Fotograf: Eric Scherer |
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Baumaßnahmen für Bund und Land Der Landesbetrieb baut im Bestand oder setzt Neubaumaßnahmen um. Dies gilt sowohl für eigene Immobilien als auch für militärische Einrichtungen der Bundeswehr, US-Streitkräfte, NATO, für Flughäfen, Krankenhäuser sowie Burgen und Schlösser im Land.
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| Foto: Schloss Stolzenfels |
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Competence Center bündeln Expertenwissen
Das Unternehmen verfügt niederlassungsübergreifend über Expertenwissen von Architekten und Ingenieuren in den Bereichen Hochbau, Tiefbau/Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Versorgungstechnik. Weiteres Expertenwissen wird in den Competence Centern für Energiemanagement, regenerative Energien, Bau von Pipelines und Kraftstoffversorgungsanlagen, Brandschutz, Schadstoffsanierung, Trinkwasserhygiene, Wertermittlung, Sicherheits- und Gesundheitskoordination auf Baustellen (SiGeKo) sowie Projektsteuerung gebündelt.
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Umweltgerechtes Bauen Durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sowie von Wärmeschutzmaßnahmen leistet der Landesbetrieb LBB einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Senkung des Primärenergieverbrauchs. Der Landesbetrieb setzt seine als Unternehmensziel fest verankerte fünfsäulige Energiestrategie konsequent um.
Die Beachtung ökologischer und ökonomischer Aspekte bei der Entwicklung von Bauvorhaben ist fester Planungsbestandteil sowohl im Hinblick auf den Klimaschutz als auch im Hinblick auf langfristig günstige Energiekosten.
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Foto: Energiegewinnhaus Trippstadt, Fotograf: Matthias Langer
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