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Auszeichnung im Rahmen des Architekturpreises Energie

Energetische Komponente von Anfang an mitberücksicht

 

In dem von den Architekten Bernhardt und Partner, Projektleiter Andreas Hammer, Darmstadt und der Werner Sobek Frankfurt GmbH & Co. KG, als Energieberater und Tragwerksplaner zusammen mit der LBB-Niederlassung Mainz (Entwurfsverfasser Thomas Seyler, LBB-Niederlassung Landau) erarbeiteten Passivhausprojekt werden tatsächlich erstaunliche Energiekennwerte erreicht.

Obgleich es sich überwiegend um einen Laborbau handelt, der hohe Luftwechselraten und in einem Sonderbereich sogar flächendeckende UV-Bestrahlung, insbesondere in den  Nachtstunden erfordert, liegen die Werte 40 Prozent unterhalb der Energieeinsparverordnung EnEV 2009, was Vorteile in Bezug auf Komfort, Unterhalt und Wartung gegenüber dem derzeit gültigen Standard bringt. Das Gebäude hat bei 6 Prozent höheren Herstellkosten deutlich geringere Lebenszykluskosten. „Das Institutsgebäude lässt sich als Referenzgebäude für das am 28. September 2010 von der Bundesregierung verabschiedete Energiekonzept heranziehen“ so der Energie-Planer Werner Sobek. Auch sind mit dem Gebäude bereits jetzt schon die Voraussetzungen für den ab dem 1. Januar 2021 durch die EU-Richtlinie 2010/31/EU für Neubauten vorgeschriebenen Standard („nearly zero-energy building“) erfüllt.

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Bilder rechts und links: Der Neubau für die Anthropologie an Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit Außenanlagen (Stefan Bitter, Landschaftsarchitekten Adler & Olesch, Mainz). Das Gebäude liegt am Rande des botanischen Gartens. Die Kubatur entwickelte sich aus der Größe der Nachbarbebauung
Fotos: Adler & Olesch, Ule Ruhland

Zur Technik des Institutsgebäudes:

Das Gebäude erfüllt den Passivhausstandard (PHPP) des Passivhaus-Instituts Darmstadt. Kernelemente der Passivhaustechnologie sind hochwirksame Wärmetauscher, der günstige A/V-Wert (Verhältnis Hülle zu Volumen = 0,3),  die hoch gedämmte, wärmebrückenfreie und dichte Außenhülle

 

 

31470324-d1a2-e341-a860-16f77b988f2e Links: Der neue Anthropologie wurde in enger Abstimmung mit den Nutzern entworfen

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Bilder rechts und links: Der Neubau bietet Platz für zwei anthropologische Institute mit Büros und Laborräumen, einem deutschlandweit einzigartigen DNA-Spurenlabor zur Erforschung frühzeitlicher menschlicher DNA und einem (stützenfreien) Kurssaal für 150 Medizin- und Biologiestudenten. Die Fassade wurde abwechslungsreich aufgeteilt in eine anthrazitfarbene Erd- und Dachgeschossebene (Faserzementplatten) und eine weiße Obergeschossebene (Wärmedämmverbundsystem)

 

 

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