„Mit der bereits 2009 fertiggestellten neuen Justizvollzugsanstalt haben wir eines der größten Bauvorhaben, dass das Land Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren ausgeführt hat, umgesetzt. Zu einem modernen Strafvollzug gehört auch die nötige bauliche Voraussetzung“, sagte Justizminister Hartloff. Insgesamt werden 23 Millionen Euro verbaut.
Für das Wirtschaftsgebäude, das nun entsteht, werde ein „Anlagenkonzept auf dem neusten Stand der Technik verwirklicht“, so Hartloff. „Für die Heizung wird eine geothermische Kälte- und Wärmeverbundanlage genutzt. Neue, wärmegedämmte Gebäude verbrauchen weniger CO2, die Aufenthaltsqualität wird verbessert, die Kosten für den regelmäßigen Bauunterhalt sinken. Insoweit trägt dieser Bau zum energieeffizienten Bauen und damit auch zum Klimaschutz bei.“
Holger Basten ergänzte: „Durch den engagierten Einsatz der Bauleute und Planer befindet sich die Umsetzung dieses technisch anspruchsvollen Projekts voll im Zeitplan.“ Die Fertigstellung soll nach dem derzeitigen Bauzeitenplan Ende 2013 sein.
Für die Kälte- und Wärmeverbundanlage dienen 24, jeweils 100 Meter tief abgesenkte Erdsonden: Diese Wärmetauscher nutzen das Erdreich im Sommer zur Aufnahme von Abwärme aus Kälteprozessen und im Winter zum Wärmeentzug für Heizzwecke.



