Startseite | Sitemap | Links
Logo - Landesbetrieb LBB

Kurfürstliches Palais: Beginn der Dacharbeiten am Nord- und Ostflügel

Gerüst für Dachsanierung kurf. Palais Trier Foto LBB Trier
Trier – Die Gesamtbaukosten für die Dachsanierung in Naturschiefer belaufen sich am Ende voraussichtlich auf 1,45 Mio. Euro. Mit der Stellung des Arbeits- und Schutzgerüstes wurde am Ostflügel bei der Tiefgarageneinfahrt in der zweiten Märzwoche begonnen. Nach Abschluss der Dacheindeckungsarbeiten an diesem Flügel schließen sich die Arbeiten am Nordflügel zum Willy-Brandt-Platz an. Die Traufe des Gebäudes befindet sich in 16 Metern Höhe, der First des Mansarddaches in 25 Metern. Wichtig für die Arbeiter ist das Fanggerüst auf der obersten Gerüst-ebene. Passanten werden vor herabfallenden Teilen durch Netze und Folien sowie einen Bauzaun im jeweiligen Arbeitsbereich geschützt.

Zunächst wird die alte Schieferdeckung abgenommen. Dann werden die Dachflächen mit 24 Millimeter dicken Fichtenholzbrettern neu verschalt und mit sechs bis acht Millimeter starken Naturschieferplatten neu eingedeckt. Eine Naturschieferdeckung hat eine Lebensdauer von circa 100 Jahren. Sie ist aufwändiger und teurer als eine Tonziegeleindeckung, aber im Umfeld des Renaissance- und Rokokobaues aus Gründen des Denkmalschutzes geboten. Besondere Sorgfalt gilt den Details. Hohes Können erfordert die historisch korrekte Deckung von 25 Dachgauben sowie deren Übergängen zur übrigen Dachfläche. Die Gaubenfenster werden gegen neue ausgetauscht.

Der gesamte Dachsanierungszyklus wurde in vier Abschnitte mit vier öffentlichen Ausschreibungen aufgeteilt. Dadurch konnten mehrere Dachdeckerfirmen zum Zuge kommen.

Bisher konnten die Sanierungsarbeiten so durchgeführt werden, dass die Arbeit der ADD nicht beeinträchtigt wurde. Immerhin befinden sich Büros im ausgebauten Dachgeschoss. „Wir hoffen und tun alles dafür, dass dies auch weiterhin so bleibt“, so der Trierer LBB-Projektleiter Ralf Schütz. ADD-Präsident Thomas Linnertz sagt: „Unser Alltagsgeschäft ist dadurch nicht beeinträchtigt. Auch das werden wir gut überstehen und freuen uns, dass am Jahresende alles neu und fertig ist. Wir sind stolz, in diesem historischen und stadtbildprägenden Gebäude arbeiten zu dürfen und freuen uns, dass der LBB dieses Denkmal auch zum Wohle der Stadt entsprechend erhält.“

 

Landesbetrieb
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Rund 1300 Mitarbeiter in landesweit acht regionalen Niederlassungen sowie der Zentrale in Mainz kümmern sich um die Bewirtschaftung und Optimierung des landeseigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der LBB setzt Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter um. Im wirtschaftlichen Eigentum des LBB befinden sich rund 1.750 Immobilien mit einer Mietfläche von 2,8 Mio. m². Dies sind Bürogebäude wie z. B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z. B. Hochschulen, Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen. Weiterhin erfolgen Baumaßnahmen für das Land an Burgen und Schlössern sowie für den Bund an Kasernen, Flughäfen und Pipelines.

 

Kontakt
Claudia Renner
Leiterin Unternehmenskommunikation
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB)
Zentrale Rheinstraße 4E
55116 Mainz

Telefon: 06131 204 96-146
Fax: 06131 204 96-251
E-Mail: RennerClaudia.Zentrale@LBBnet.de
Besuchen Sie uns im Internet: www.lbbnet.de

Presse-Archiv

Es werden alle Pressemitteilungen angezeigt. Die Filterung nach Kalenderjahren wird erst dann aktiv, wenn Sie ein Jahr auswählen.

Bitte auswählen:
 
Zur klassischen Website | Datenschutz | Impressum
© Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Rheinstraße 4E, 55116 Mainz