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Neubau des Justizzentrums in Bad Kreuznach kommt gut voran

Rohbau Justizzentrum Bad Kreuznach
Am 8. Juni wird Richtfest gefeiert

In den neuen vierstöckigen Komplex aus Stahlbeton an der Kreuzung Dürerstraße/John-F.- Kennedy-Straße werden im nächsten Jahr die in Bad Kreuznach ansässigen Gerichte, die Staatsanwaltschaft und der Justiz-Sozialdienst einziehen. Bisher sind die Justizbehörden im Stadtgebiet auf drei Liegenschaften verteilt, in denen der wachsende Raumbedarf nicht mehr zu erfüllen war.  

 Abgeordneter Pörksen zeigte sich erfreut darüber, dass der Neubau  zügig voranschreitet. Insbesondere vor dem Hintergrund langwieriger Diskussionen - auch über den Standort - sei dieses wichtige Bauprojekt in einem Konversionsgelände in Bad Kreuznach von großer städtebaulicher Bedeutung, zumal das neue Justizzentrum mit der Konzentration aller Justizbehörden einen baulichen Akzent setze und gut zu erreichen sein wird. Er, Pörksen, habe immer dafür gekämpft, dass die jetzt bereits viele Jahre zurückliegende Zusage des damaligen Justizministers Dr. Bamberger umgesetzt wird, was jetzt geschehe und der Stadt Bad Kreuznach einen weiteren Entwicklungsschub geben werde.

 Der vierstöckige Komplex hat einen quadratischen Grundriss von 55,55 Meter Kantenlänge. Ein großer begrünter Innenhof wird für ausreichend Tageslicht und frische Luft auch in den nach innen gelegenen Räumen sorgen. Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss sind der große Schwurgerichtssaal sowie drei weitere große und vier kleine Gerichtssäle angelegt. Barrierefreie Zugänge und Aufzüge machen das gesamte Gebäude zugänglich für alle. Die Flurbereiche sind großzügig konzipiert, so dass sie als Warteräume genutzt werden können. Der Sozialdienst der Justiz mit Bewährungshilfe und Gerichtshilfe wird über einen separaten Eingang von der Dürerstraße aus erreichbar sein. Die Gesamtkosten werden innerhalb des genehmigten Ansatzes von 30 Millionen Euro liegen.

 Auf der Baustelle sind inzwischen alle Flachdächer vorläufig abgedichtet, zurzeit laufen die Arbeiten an den Übergängen vom Dach zu den Wänden. Voraussichtlich im Mai startet der Innenausbau mit der Installation der Leitungen und Sanitäranlagen, Anfang Juni beginnt der Einbau der Fenster. Bei der Materialauswahl für die Innenräume liegt das Augenmerk auf nachwachsenden  und recycelbaren Baustoffen, die Leitlinien des ökologischen und nachhaltigen Bauens werden umgesetzt.

 Die stellvertretende Geschäftsführerin des für die Baudurchführung zuständigen Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) Dr. Petra Wriedt sagte: „Wer schon einmal eine mehrstündige Verhandlung in einem zu kalten oder überhitzten und schlecht durchlüfteten Saal durchgestanden hat, oder dies beruflich jeden Tag tun muss, wird das Arbeitsumfeld in einem modernen Gebäude zu schätzen wissen. Unsere Baufachleute von der LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, das Architekturbüro Christl + Bruchhäuser und weitere freiberufliche Fachbetriebe arbeiten dafür Hand in Hand. Das neue Justizzentrum präsentiert sich architektonisch überzeugend, es wird hervorragend gedämmt und mit einer hoch effizienten Gebäudetechnik ausgestattet sein, so dass annähernd Passivhausstandard erreicht wird.“       

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