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Landesbetrieb LBB schließt Geschäftsjahr 2013 mit 10,9 Mio. Euro Überschuss ab

LBB-Energieexperten vor der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Georg-Forster Gebäudes, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Das Bauvolumen betrug im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 327 Mio. Euro und lag damit 26 Mio. Euro unter dem des Vorjahres (353 Mio. Euro). Im Bundesbau lag das Bauvolumen mit 185 Mio. Euro 3 Mio. Euro unter dem Vor-jahresniveau (188 Mio. Euro), im Landesbau mit 142 Mio. Euro 23 Mio. Euro darunter (Vorjahr: 165 Mio. Euro). Aufgrund des abnehmenden Investitionsvolumens, wovon auch Ersatzneubauten und Generalsanierungen betroffen sind, gewinnt die Instandhaltung immer mehr an Bedeutung.

LBB-Verwaltungsratsvorsitzender Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Finanzstaatssekretär im rheinland-pfälzischen Fi-nanzministerium, sagt zum Jahresabschluss: „Vor dem Hintergrund der Schuldenbremse und dem notwendigen Zu-rückfahren der Landesinvestitionen freut es mich besonders, dass es dem Landesbetrieb LBB gelingt, auch in schwierigen Zeiten ein sehr solides Ergebnis zu erwirtschaften. Mit Blick auf die baulichen Herausforderungen der kommenden Jahre sehe ich zudem den Landesbetrieb gut gerüstet, da er verstärkt den Erhalt von Bestandslie-genschaften und darüber hinaus energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in den Fokus stellt.“

LBB-Geschäftsführer Holger Basten stellte fest: „Im Geschäftsjahr 2013 haben wir die Vorbereitung für drei Groß-projekte des Bundes erfolgreich vorangetrieben. Hierzu zählen der Neubau des US-Hospitals Weilerbach, das US-Schulbauprogramm mit sieben neuen Schulen in Ramstein, Kaiserslautern, Kaiserslautern-Vogelweh, Baumholder und Spangdahlem sowie der Neu- und Umbau des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz. Alle drei Groß-projekte werden über mehrere Jahre laufen.“ Die jeweiligen geschätzten Projektkosten (alle netto, ohne Baune-benkosten) betragen für den Neubau des US-Hospitals Weilerbach voraussichtlich rund 640 Mio. Euro, für das US-Schulbauprogramm rund 320 Mio. Euro sowie für das Bundeswehrzentralkrankenhaus rund 325 Mio. Euro.

Innerhalb des Geschäftsfeldes Immobilienmanagement wurde im Geschäftsjahr 2013 die Lebenszykluskostenbe-trachtung als fester Bestandteil der frühen Projektierungsphase integriert. Weiterhin wurde vom Baumanagement ein Realisierungskonzept zum Nachhaltigen Bauen im Landesbetrieb LBB erarbeitet, in dessen Rahmen mittlerweile rund 30 LBB-Bedienstete die Schulung zu BNB-Nachhaltigkeitskoordinatoren erfolgreich abgelegt haben. BNB ist die Abkürzung für das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, in welchem die ökologische, ökonomische und soziokulturelle sowie funktionale Qualität Nach-haltigen Bauens beschrieben und bewertet wird.

Im Geschäftsjahr lag ein Schwerpunkt des LBB-Energiemanagements in der Erstellung des Energieberichts 2013. In diesem wird durch die Analyse und Abbildung des Verbrauchs von Wärme, Strom und Wasser und der daraus resultierenden Kosten das energetische Verhalten der LBB-eigenen Liegenschaften transparent gemacht. Weiterhin wurde 2013 der Bezug von Holzpellets und Holzhackschnitzeln für 20 Abnahmestellen mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von 11 Mio. kWh erfolgreich ausgeschrieben.

Besonders erfreulich war im Geschäftsjahr 2013 für den Landesbetrieb LBB als Bauherren, dass der Niedrigenergie-Neubau des Georg-Forster-Gebäudes für die Sozialwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität von der Deutschen Energieagentur (dena) mit dem Label „Good Practice Energieeffizienz“ ausgezeichnet sowie das neue Institutsgebäude für Anthropologie im Rahmen des Architekturpreises für Energie von der rheinland-pfälzischen Architektenkammer prämiert worden sind.

Diese Auszeichnungen sind Ergebnis eines jahrelangen Prozesses, in dem sich der Landesbetrieb als Bauherr in Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros eine hohe Kompetenz im energieeffizienten Bauen erarbeitet hat. Bereits kurz nach der Jahrtausendwende hatte der Landesbetrieb LBB angesichts der Energiepreissteigerungen damit begonnen, im Neubau Passivhaus- und Energiegewinnhaus-Standards zu erproben. Nach und nach wuchs so die Expertise für das breite Feld energieeffizienten Bauens inklusive der Nutzung regenerativer Energietechniken. Frühzeitig wurde eine entsprechende organisatorische Struktur geschaffen und eine mehrstufige Energiestrategie mit einer selbstbindenden Energierichtlinie eingeführt. Dies mit Blick sowohl auf langfristig günstige Betriebs-, speziell Energie-kosten, als auch auf den Klimaschutz.

 

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