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Fotos: Landesmuseum Mainz
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Sparte Bundesbau

Der Landesbetrieb LBB plant und baut in Rheinland-Pfalz für die Gaststreitkräfte aus den Vereinigten Staaten von Amerika, aus Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden sowie für die NATO. Besonders bedeutsame Bereiche sind dabei die Regionen um Ramstein, Spangdahlem und Baumholder und Saarburg. Die Sparte Bundesbau übernimmt dabei strategische Aufgaben bei der internen Koordination der Aufträge. Sie ist in allen übergeordneten Fragen Ansprechpartner für die Kunden und unterstützt in Einzelfällen die Projektorganisation vor Ort. Die operative Projektbearbeitung wird von den Niederlassungen durchgeführt.

Der Landesbetrieb LBB ist die staatliche Bauverwaltung, erweitert um kaufmännische Elemente und verbleibt somit unverändert in dem Verfahren des öffentlichen Vergabewesens. Er übernimmt bei Projekten die operativen Aufgaben des Bauherrenvertreters und erbringt dabei Leistungen vergleichbar einem Architektur- und Ingenieurbüro. Der Landesbetrieb LBB führt dagegen keine gewerblichen Tätigkeiten aus und besitzt weder eigene Baugeräte noch Bauarbeiter.

Die Vorteile der Gaststreitkräfte durch die Sparte Bundesbau:

  • Die Gaststreitkräfte haben durch die Nutzung der Bauverwaltung viele Vorteile. Kontinuität bei den Ansprechpartnern ist ein wichtiger Punkt: Den Projektmanager und dessen Kollegen aus den verschiedenen technischen Sparten kennt man persönlich.
  • Die Gaststreitkräfte zahlen nach den Auftragsbautengrundsätzen von 1975 (ABG 75) für Leistungen der deutschen Behörden ein Entschädigung, die so genannte Verwaltungskosten-Entschädigung (VKE), von lediglich 5,6 % für Neubauten bzw. 7,5 % für Umbauten an die Bundesregierung.
  • Die Bundesregierung hat für die Vergütung der Leistungen des Landesbetriebs LBB mit dem Land Rheinland-Pfalz eine Vereinbarung getroffen, welche sich am deutschen Honorarecht orientiert. Somit ergibt sich ein höheres Honorar für den Landesbetrieb LBB. Dieses erreicht je nach Leistung 17 - 25 % der anrechenbaren Nettobaukosten. Die Differenz zwischen Honorar und Verwaltungskosten-Entschädigung wird von der deutschen Bundesregierung getragen. Somit profitieren die Gaststreitkräfte finanziell bei den Honoraren für Architekten- und Ingenieurleistungen: Bei einem Bauvolumen von 163,1 Mio. Euro sparten die US-Gaststreitkräfte im Jahr 2005 ca. 17,9 Mio. Euro an Honoraren, welche die US-Gaststreitkräfte ohne Beauftragung des Landesbetriebs LBB an externe Architekten und Ingenieure nach deutschem Honorarrecht zu zahlen gehabt hätten.

Die Niederlassungen erbringen für den Bundesbau folgende Leistungen:

  • Alle Grundleistungen und erforderliche besondere Leistungen der HOAI
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutz (SiGeKo) erfolgt auf allen Baustellen
  • Aufgaben der Projektsteuerung werden durch eigenes Personal realisiert 
  • Bauherrenleistungen werden von der Oberfinanzdirektion auf den Landesbetrieb LBB übertragen.
  • Leistungen, die nicht selber ausgeführt werden können, werden an Freischaffende vergeben. Dies sind beispielsweise Vermessungsleistungen, Bodengutachten, Tragwerksplanungen und deren Prüfung

Ihr Ansprechpartner:

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Markus Rank
Spartenleiter Bundesbau
LBB-Zentrale
Rheinstraße 4E, 55116 Mainz
Tel.: (0 61 31) – 2 04 96 - 30
Fax: (0 61 31) – 2 04 96 - 251
E-Mail: RankMarkus.ZentraleLBBnet.de

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